Unter 30 Grad fallen die Temperaturen in diesen Tagen kaum. Mit der Hitze kommen natürlich auch Gewitter, teils sogar Starkregen über Kärnten und Osttirol. Offenes Feuer bleibt wegen der Waldbrandgefahr nach wie vor untersagt. Was Sie tun können, um gut durch die heiße Woche zu kommen.
Während die einen die Sonne und Wärme genießen, in den Seen und Schwimmbädern den Sommer feiern, leiden andere unter der Hitze. „Hitze stellt eine ernst zu nehmende gesundheitliche Belastung dar – vor allem für ältere Menschen, Kinder, chronisch Kranke sowie pflege- und betreuungsbedürftige Personen“, betont Gesundheitslandesrätin Beate Prettner. Daher hat das Land den Hitzeschutzplan aktiviert, der praktische Tipps geben will.
Wanderer nutzen den jungen Tag
Große Hitze mündet oft in Gewittern, denn die starke Sonne lässt viel Wasser verdunsten, daraus bilden sich Wolken. Trifft die aufgewärmte Luft am Himmel auf kühlere Luft, entsteht Spannung, die sich wiederum als Blitz und Donner entlädt. Dieses Wetterspiel ist nun täglich zu beobachten.
Samstag, Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch: 30 bis 35 Grad erwarten die Meteorologen von GeoSphere Austria in Kärnten und Osttirol. Nachmittags und abends dürfte es vielerorts Wärmegewitter geben. Bergsteiger sollten früh aufbrechen, denn nachmittags sind Hitzegewitter möglich.
Nicht erhitzt ins Wasser springen
Beim Badespaß gilt es, einige Regeln zu beachten: Wer stark erhitzt ins Wasser springt, belastet seinen Kreislauf, der Körper kann sogar mit Herzstillstand reagieren. „Immer zuerst die Beine und Arme ins Wasser tauchen, etwas abkühlen, langsam über die Stiege ins Wasser gehen, dem Körper Zeit geben, sich an das kühlere Wasser zu gewöhnen!“, rät Rotkreuz-Präsident Martin Pirz.
Trotz des Regens gilt das Feuerverbot
Die heuer bereits im März verordneten Feuerverbote in den Bezirken gelten weiterhin: Offenes Feuer im Wald und in Waldnähe ist strikt untersagt. „Die Waldbrandverordnung betrifft auch den Grillplatz an der Gail. Grillereien sind dort für die Dauer der Waldbrandverordnung untersagt“, betont die Stadt Villach. Wer die Anordnung missachtet, riskiert neben Waldbränden auch Geldstrafen von bis zu 7270 Euro oder eine Freiheitsstrafe von bis zu vier Wochen.
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