Gleich drei schwere sexuelle Übergriffe binnen 12 Stunden beschäftigten die Polizei in der Bundeshauptstadt. Zu den Opfern zählen zwei Frauen und ein erst vier Jahre alter Bub.
Die Wiener Polizei musste am Freitag dreimal wegen Sexualdelikten ausrücken:
Tatort 1: Eine Wienerin (27) ist gegen 3.30 Uhr in der Früh auf dem Heimweg in Wien-Meidling. Es ist dunkel, sie geht die Schneiderhangasse entlang, hört Schritte, bekommt Angst. Plötzlich stößt sie ein Unbekannter ins Gebüsch und stürzt sich auf die 27-Jährige, die mittlerweile auf dem Boden liegt. Ihr Peiniger (40) würgt sie. Das Opfer wehrt sich heftig, schreit um Hilfe. Daraufhin lässt der Täter von der Frau ab, entreißt ihr noch das Handy und ergreift die Flucht.
Ihr gelingt es, die Polizei zu kontaktieren. Der Verdächtige wird in der U1-Station Alaudagasse in Favoriten geschnappt. Der Rumäne streitet alles ab, wird dennoch über Anordnung der Staatsanwaltschaft in eine Justizanstalt gebracht.
Tatort 2: Ebenfalls in Meidling kommt es gegen 11.30 Uhr zu einer Vergewaltigung im Drogenmilieu. Eine 33-jährige Frau trifft sich mit einem Bekannten (42) wegen ausstehender Geldforderungen. Zögerlich geht sie mit in seine Wohnung, wo er sie brutal vergewaltigt. Mit einem Küchenmesser bewaffnet, gelingt ihr die Flucht. Sie alarmiert die Polizei. Die Uniformierten nehmen mit Unterstützung der WEGA den 42-Jährigen fest. Er geht auf die Beamten los, wird in eine Sicherheitszelle gebracht. Das Opfer ist mittlerweile im Spital.
Tatort 3: In Rudolfsheim-Fünfhaus verschwindet gegen 14.30 Uhr ein Bub (4) aus dem Innenhof eines Mehrparteienhauses. Eine Suchaktion startet. Nachbarn werden befragt. Schließlich führt die Spur zu einem 72-Jährigen. Er hat den Buben vom Stiegenhaus in seine Wohnung gezerrt.
Es soll zu sexuellen Handlungen gekommen sein. Der Bub befindet sich in psychischem Ausnahmezustand, der mutmaßliche Pädophile ist in Haft.
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