Dutzende Kanäle auf WhatsApp, Facebook und Co. entlarven, wie Marokkaner ihre Flucht auf spanisches Territorium planten. Die „Krone“ trat Netzwerken bei und zeigt, wie sich die jungen Männer organisieren und wie real ein weiterer Sturm auf Ceuta und Melilla ist.
„Bruder, welchen Schwimmreifen empfiehlst du? Was sagst du der spanischen Polizei, wenn sie dich erwischt? Hast du meinen Bruder gesehen, ich erreiche ihn seit Tagen nicht. Ich hab Angst ...“
Nahe dem meterhohen Zaun zwischen dem marokkanischen Fnideq und der Exklave Ceuta kauern Mütter verzweifelt mit Fotos am Boden. Sie suchen ihre Söhne, die nur einige Schritte dahinter nach dem Sturm auf die Kleinstadt abgetaucht sind und sich nicht mehr melden. Wohl verschanzt in Häusern oder Baracken.
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