Das Auto ist – trotz gestiegener Spritpreise – weiterhin am beliebtesten, wenn es darum geht, wie die Oberösterreicher an ihren Urlaubsort kommen. Doch gibt es Unterschiede zwischen Alt und Jung, wie sie ihre Reise angehen und welche Wege sie wählen.
Drei Wochen noch, dann beginnen ob der Enns die Sommerferien und die Stausaison. Denn die Oberösterreicher sind – laut einer bundesweiten Umfrage der Helvetia-Versicherung – am liebsten mit dem Auto Richtung Berge oder Strand unterwegs. 62 Prozent unserer Landsleute reisen mit dem eigenen fahrbaren Untersatz an, bundesweit sagten nur 56 Prozent, dass sie so in den Urlaub reisen. Einer der Gründe ist, dass sich die Mehrheit der Oberösterreicher (57 Prozent) im Wagen sicherer fühlt als im Flugzeug.
Und dass oft ein bereits bekanntes Ziel anvisiert wird, dürfte nicht nur daran liegen, dass man daran schöne Erinnerungen hat. So sind die Oberösterreicher im Vergleich zu allen anderen Bundesländern am meisten gestresst, wenn sie auf unbekannten Wegen unterwegs sind: Jeder Zweite fühlt sich dabei unwohl. Ebenso spannend: Vor allem die Jüngeren, die sogenannte „Generation Z“, sind lieber auf ausgetretenen Pfaden unterwegs, als neue Wege zu erkunden.
Ältere checken genauer
Dafür geht es die junge Generation laut Umfrage entspannter an, was die Vorbereitung der Reise betrifft. Während 84 Prozent der heute etwa 70-Jährigen den Wagen vor der Abfahrt auf etwaige Mängel checken, tun das nur 70 Prozent jener, die Anfang oder Mitte ihrer 20er-Jahre sind.
Daheim melden sich die meisten
Was Alt und Jung aber vereint, ist die Verbundenheit mit Familie und Freunden, die daheimgeblieben sind. So melden sich 92 Prozent der Oberösterreicher zumindest kurz, wenn sie gut am Urlaubsort angekommen sind. Damit liegen wir deutlich über dem Bundesschnitt von 87 Prozent „Alles-gut-Meldern“.
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