Wenn Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz als Jung-Unternehmer mit seiner Sicherheits-Firma drei Milliarden Dollar „schwer“ ist, so würde sich bei so einem „Trinkgeld“ der US-Billionär Elon Musk nicht einmal bücken: Mit dem erfolgreichen Börsengang von SpaceX ist er mit Abstand zum reichsten Mann der Welt geworden.
Obwohl SpaceX fast fünf Milliarden Dollar Verlust produzierte, stieg der Börsenwert von SpaceX auf 1,8 Billionen Dollar, das 100-fache des Umsatzes. Warum? Weil weltweit viele Investoren Elon Musk die kommerzielle Nutzung des Weltraums mit seinem Raketen- und Satellitensystem zutrauen.
Ob das klappen wird? Zumindest ist es fraglich, ob auf die Tesla-Gründung mit SpaceX ein noch viel tollerer Siegeszug folgt.
Nicht alles, was Elon Musk anpackt, wird zu Gold: Von Twitter bis zum KI-Chatbot Grok gab es Probleme, ergo stopfte er diese Flops gleich in seinen SpaceX-Börsegang. Und er hat sich persönlich sogenannte A-Aktien vorbehalten, die zehnmal so viele Stimmrechte haben wie jene der Kleinaktionäre.
Letztere sind gut beraten, die weitere Kursentwicklung von SpaceX zu beobachten. Schnelle Gewinne sind bei Musk oft auch schnell wieder futsch gewesen.
Eines aber zeigt der Fall SpaceX ganz deutlich: Die Kapitalkraft des US-Finanzmarktes ist gigantisch, jene in Europa mickrig. Höchste Zeit, dass diese europäische „Rakete“ gezündet wird!
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