Die Ukraine galt lange als das korrupteste Land im Osten, superreiche Investoren erwarben billig riesige Landwirtschaftsregionen, und die US-Politiker reiben sich schon die Hände: Würde die EU die Ukraine als Mitgliedsland aufnehmen, so hätte das garantiert zwei Effekte: Die USA legen ganz Europa mit dem Ukraine-Beitritt ein superteures Kuckucksei ins EU-Nest – und die EU selbst wäre mit so einem Beitrittsland hoffnungslos überfordert.
Derzeit bastelt die EU an einem neuen Mehrjahresbudget – und es geht sich um viele Milliarden Euro nicht aus. Österreich gehört wenigstens zu den Kritikern der EU-Granden, die mehr Geld und noch mehr Personal haben wollen.
Derzeit machen schon allein die Agrarsubventionen in der EU ein Drittel der Gesamtausgaben aus – eine Erweiterung um die riesige Landwirtschaft der Ukraine würde das EU-Budget endgültig sprengen.
Natürlich gibt es politische Argumente für ein Näherrücken zwischen EU und der Ukraine, aber inzwischen fließen immer mehr EU-Milliarden dorthin. Und versickern mitunter.
Eine wirtschaftliche Zusammenarbeit wäre in einigen Bereichen sinnvoll, aber die EU kann nicht der Bankomat für Selenskyjs Unabhängigkeitsträume sein.
Erst soll einmal die EU ihr Mehrjahresbudget (2028 bis 2034) auf die Reihe bekommen, dann kann man weiterdenken. Aber ein Blitz-Beitritt der Ukraine, nur um Putin zu ärgern? Nein, danke!
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