Noch bevor das WM-Spiel zwischen England und Kroatien überhaupt angepfiffen wurde, hatte Thomas Tuchel bereits Grund zum Ärger. Dem Teamchef der „Three Lions“ missfiel, wie nahe die Fotografen an ihn heranrückten und teilte ihnen das auch unmissverständlich mit.
„Was soll das?“, schimpfte Tuchel, schimpfte Tuchel, als sich eine Traube an Fotografen vor seiner Trainerbank versammelte, um den Trainer und dessen Spieler abzulichten.
„Erlebnis getrübt“
Was den 52-Jährigen besonders störte: Die Fotografen versperrten ihm den Blick auf das Spielfeld. „Ich bitte die FIFA inständig, die Position der Fotografen während der Nationalhymne zu ändern. Ich konnte meine Mannschaft nicht sehen. Ich hatte mich so auf diesen Moment gefreut, er war etwas ganz Besonderes und dann stand ich vor einer Wand aus 50 Fotografen. Ich konnte keinen einzigen Spieler sehen, und das hat mein Erlebnis etwas getrübt“, erklärte Tuchel nach der Partie.
Was den Teamchef weitaus mehr gefreut haben dürfte, ist das Ergebnis. Seine Truppe setzte sich in einem attraktiven Match mit 4:2 gegen Kroatien durch. Harry Kane (12., 42.), Jude Bellingham (47.) und Marcus Rashford (85.) trafen für den Vize-Europameister.
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