Die wachsende Bedeutung des steirischen Kriseninterventionsteams wird immer deutlicher: Von Jänner bis Mai 2026 verzeichnete das KIT bereits 357 Einsätze. Das entspricht einem Anstieg von rund 28 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Land Steiermark würdigte unlängst mehrere Mitarbeiter.
Die Arbeit des steirischen Kriseninterventionsteams (KIT) ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Seit seiner Gründung nach dem Grubenunglück in Lassing im Jahr 1998 begleitet und betreut das Team Betroffene in akuten Krisensituationen und unterstützt sie in den ersten Stunden nach belastenden Ereignissen.
Akutelle Zahlen unterstreichen die wachsende Bedeutung dieser Arbeit: Von Jänner bis einschließlich Mai 2026 verzeichnete das KIT bereits 357 Einsätze. Das entspricht einem Anstieg von rund 28 Prozent gegenüber demselben Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Land ehrte Mitarbeiter
So war das KIT etwa auch nach dem Amoklauf am Grazer BORG Dreierschützengasse im Juni 2025 für Schüler, Lehrer und Angehörige da gewesen – 145 Mitarbeiter standen14 Tage lang ununterbrochen im Einsatz. Aber auch alltäglichere Vorfälle, wie etwa Autounfälle, Suizide, Naturkatastrophen oder Gewaltdelikte, werden von den Mitarbeitern betreut. Die Anforderungen an das Team steigen. Ein wesentlicher Teil der Leistungen wird aber nach wie vor ehrenamtlich erbracht.
Das Land Steiermark würdigte deshalb unlängst mehrere Mitarbeiter. „Das Kriseninterventionsteam ist ein unverzichtbarer Pfeiler der psychosozialen Versorgung in unserem Land“, betonte Landeshauptmann Mario Kunasek.
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