Kriege, Krisen, Teuerung: Vielleicht ist jetzt der richtige Moment, den Begriff „Urlaub“ neu zu definieren. Urlaub vor der Haustür bedeutet nämlich nicht, weniger zu erleben, sondern bewusster zu genießen. Die „Krone“ zeigt am Beispiel Burgenland, wie es geht. Österreichs jüngstes Bundesland bietet nämlich weit mehr Traumplätze, als man gemeinhin annimmt.
Die Urlaubsplanung fühlt sich für viele heuer anders an. Während früher Flugangebote und Pauschalreisen schon Monate vor Reiseantritt gebucht wurden, sorgen die hohen Sprit- und Kerosinpreise, die steigenden Lebenshaltungskosten und die unsichere geopolitische Lage für ein Umdenken. Das wird auch in der aktuellen Sommerpotenzialstudie der „Österreich Werbung“ deutlich. Aus ihr geht nämlich hervor, dass die Hälfte der Österreicher ihren Urlaub noch nicht gebucht hat und mehrheitlich überlegt, die Ferien im Inland zu verbringen.
Auch im Burgenland stellen sich daher immer mehr Bürger die Frage: Muss es wirklich das Ausland sein? Oder liegt das Gute gar näher als gedacht?
Man spart lange Wege, Geld, Zeit und Nerven
Der heimische Tourismus profitiert von diesem Perspektivenwechsel. „Was während der Corona-Pandemie begonnen hat, setzt sich jetzt weiter positiv fort. Das Burgenland zeigt, dass Urlaub nicht in der Ferne beginnen muss. Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen beim Reisebudget genauer hinschauen, gewinnt Urlaub vor der Haustür zunehmend an Bedeutung“, erklärt Didi Tunkel, der Geschäftsführer des Burgenland Tourismus.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand: „Wer im eigenen Land Ferien macht, spart nicht nur Geld, lange Wege, Zeit und Nerven, sondern entdeckt gleichzeitig auch die eigene Heimat neu.“ Außerdem biete Österreichs jüngstes Bundesland eine große landschaftliche Vielfalt – und damit sowohl für sportliche Aktivurlauber als für forschende Naturliebhaber und ruhige Genießer jede Menge Erlebnis-, Unterhaltungs- und Erholungsmöglichkeiten.
Für alle Alters- und Preisklassen etwas dabei
Neben 20 Badeseen, fünf Thermen, sechs Naturparken und einem Nationalpark inklusive Safari in der Pusztalandschaft kann man im Burgenland 3.300 Kilometer markierte Radwege, 300 Kilometer Mountainbike-Strecken und Trails sowie 1500 Kilometer Wanderwege erkunden. Auch die Kulturlandschaft hat im Sommer einiges zu bieten – neben 50 Burgen, Schlössern und historischen Wehranlagen etwa 75 Museen und mehrere hundert Theater-, Konzert-, Kabarett- und Festspielveranstaltungen. Nicht zu vergessen die vielen Feste, Heurigen, Buschenschenken und Kellergassen, die mit Wein und Kulinarik locken.
Auch punkto leistbarer Übernachtungsmöglichkeiten ist das Burgenland attraktiv, schließlich gibt es rund 1000 gewerbliche und private Beherbergungsbetriebe, die Mietzimmer, Ferienwohnungen oder „Urlaub am Bauern- oder Winzerhof“ anbieten. Hinzu kommen mehr als 20 Campingplätze. All diese Quartiere sind günstiger als Hotels und bieten gleichzeitig authentische Erlebnisse. Wer zeitlich flexibel ist und die Nebensaison clever nutzt, kann zusätzlich sparen. Die Monate Juni und September bieten oft bestes Wetter bei deutlich niedrigeren Preisen.
Selbstversorgung statt teure Restaurantbesuche
Auch Unterkünfte, die man mit Freuden oder Familie teilt – etwa Apartments oder Kellerstöckl – entlasten das Budget. Wer obendrein noch selbst kocht, regionale Märkte zum Einkaufen nutzt oder in einem der rund 200 klassischen Wirtshäuser speist statt in teuren Restaurants, spart noch mehr und erlebt gleichzeitig die Vorzüge der regionalen Küche.
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