Ein Gericht im US-Bundesstaat Massachusetts hob die Pflicht zur Zahlung einer Antragsgebühr von 100.000 US-Dollar (fast 87.000 Euro) für das sogenannte H-1B-Visum auf. Mit diesem Arbeitsvisum können US-Firmen hoch qualifizierte Beschäftigte wie zum Beispiel Programmierer für mehrere Jahre ins Land holen.
Bevor die Trump-Regierung die Gebühr auf 100.000 Dollar hochsetzte, waren einige Tausend Dollar dafür fällig gewesen.
Regierung will Berufung einlegen
Das Gericht ist davon überzeugt, dass die Trump-Regierung damit in einen Bereich eingegriffen habe, der eigentlich dem Kongress vorbehalten sei. Das Urteil ist bisher nicht rechtskräftig. Es kann noch Berufung eingelegt werden, was die Regierung laut US-Medienberichten auch vorhat.
Mehrere Bundesstaaten klagten
Die Trump-Regierung hatte im Herbst 2025 die 100.000-Dollar-Gebühr eingeführt. Sie argumentierte, dass in der Vergangenheit die Beantragung eines solchen Visums gezielt ausgenutzt worden sei, um amerikanische Arbeitskräfte durch niedrigere bezahlte aus dem Ausland zu ersetzen. Mehrere Bundesstaaten klagten gegen die Erhöhung und befürchteten einen Personalmangel zum Beispiel im medizinischen Bereich.
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