Limitierte Sonderserie
Trump gibt Reisepässe mit seinem Porträt heraus
Zum 250. Jubiläum der USA hat sich Präsident Donald Trump für seine Anhänger ein „Geschenk“ einfallen lassen: Man kann einen Pass mit dem Konterfei des Staatsoberhauptes beantragen. Die limitierte Sonderserie soll – solange verfügbar – Standard in der Hauptstadt Washington sein.
Online und außerhalb der Hauptstadt solle es das klassische Design geben. Trump (79) legt in seiner zweiten Amtszeit großen Wert darauf, seinen Namen oder sein Abbild prominent zu platzieren. So gibt es zum Beispiel die „Trump Gold Card“, die für eine Million Dollar ein Visum mit Bleiberecht in den USA bieten soll.
Trumps Porträt ist auch auf der Jahreskarte für US-Nationalparks zu sehen. Seine Unterschrift soll – ein Debüt für einen amtierenden Präsidenten – auch auf Dollar-Scheine kommen. Eine renommierte Kulturinstitution in der Hauptstadt, das Kennedy Center, ließ er zudem in Trump Kennedy Center umbenennen.
Vergleiche mit autrokratischen Herrschern
Das Trump-Bild im Pass ist an das offizielle Porträt seiner zweiten Amtszeit angelehnt. Auf Online-Plattformen sorgte der Plan zum Teil für beißende Kritik und Spott. Manche Nutzer kritisierten, nur autokratische Herrscher oder Diktatoren ließen ihr Abbild derart verherrlichen. Der Account des Weißen Hauses beim Online-Dienst X wiederum konterte mit dem Foto einer Sonderkarte des Washingtoner Nahverkehrs aus Anlass der Amtseinführung von Präsident Barack Obama 2009 mit dessen Abbild.










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