Was für eine Braut!

Harriet Sperling: Alle Infos zum Kleid und Diadem!

Royals
06.06.2026 17:52

Es war die romantischste Patchwork-Hochzeit des Jahres: Peter Phillips (der älteste Enkelsohn von Königin Elizabeth II.) und Harriet Sperling (jetzt Mrs. Harriet Phillips) haben sich in einer intimen Zeremonie in den Cotswolds das Ja-Wort gegeben. 

Das Brautkleid: Skulpturale Eleganz von Emilia Wickstead
Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand der Auftritt der Braut. Harriet Phillips wählte ein maßgeschneidertes Design aus dem West-Londoner Atelier von Emilia Wickstead. Die Robe verkörpert die unverkennbare Silhouette der Designerin: ein statuenhaftes Säulenkleid (Column Gown), definiert durch klare Linien und eine dramatische Schleppe.

Die Konstruktion: Gefertigt aus edlem italienischem Crêpe, sind Kleid und Schleppe im Inneren mit französischer Spitze strukturiert. Dies verleiht der Robe einen skulpturalen Halt, wodurch die lange Schleppe eine markante, lineare Form behält – eine perfekte Brücke zwischen zeitloser Eleganz und moderner Sensibilität.

Die Braut trug ein maßgeschneidertes Design von Emilia Wickstead aus elfenbeinfarbene ...
Die Braut trug ein maßgeschneidertes Design von Emilia Wickstead aus elfenbeinfarbene Kordelspitze (Ivory Corded Lace)(Bild: AP/Ben Birchall)

Das Design: Das Kleid selbst besticht durch einen eckigen Ausschnitt (Square Neckline) und einen tiefen Rückenausschnitt, der sich eng an den Körper anschmiegt.

Das abnehmbare Oberteil: Über dem Kleid wurde ein abnehmbares, transparentes Spitzenbodice mit hohem Halsausschnitt und transparenten Ärmeln getragen, was dem Gesamtlook Weichheit und Dimension verlieh.

Beim Brautkleid wurde auf jedes Details geachtet.
Beim Brautkleid wurde auf jedes Details geachtet.(Bild: APA-Images / REUTERS / Dylan Martinez)

Historische Spitze: Die elfenbeinfarbene Kordelspitze (Ivory Corded Lace) stammt aus den historischen französischen Archiven von Sophie Hallette und datiert zurück bis in die frühen 1900er Jahre. Ihr großzügiges, gewelltes Muster (Scallop Appliqué) erzeugt kühne, kreisförmige Formen auf dem Stoff, welche die architektonischen Linien des Kleides unterstreichen. Fein gewölbte Knöpfe an den Manschetten und am Halsausschnitt bildeten den eleganten Abschluss.

Schmuck & Tiara: Passend zum Kleid trug die Braut Ohrringe sowie eine geschichtsträchtige Familien-Tiara von Pragnell London.

Passend zum Kleid trug die Braut Ohrringe sowie eine geschichtsträchtige Familien-Tiara von ...
Passend zum Kleid trug die Braut Ohrringe sowie eine geschichtsträchtige Familien-Tiara von Pragnell London.(Bild: APA-Images / REUTERS / Dylan Martinez)

Der Bräutigam: 160 Jahre Schneider-Tradition der Savile Row
Bräutigam Peter Phillips trug einen klassischen Morning Suit (Cutaway) von Dege & Skinner (Nummer 10 Savile Row, London). Das 1865 gegründete Traditionshaus gehört zu den ältesten und renommiertesten Maßschneidern der Welt.

Mit ihrer 160-jährigen Tradition in der Herstellung von Militäruniformen prägen Dege & Skinner maßgeblich den klassischen britischen Stil. Die Verbindung zur Familie Phillips ist tief verwurzelt: Das Haus schneiderte bereits die Blues and Royals-Uniform für Prinzessin Anne (The Princess Royal), einen Reitrock für Zara Tindall sowie seit über 50 Jahren die Maßanzüge für Captain Mark Phillips und Peter Phillips selbst.

Der Bräutigam trug klassischen Morning Suit (Cutaway) von Dege & Skinner
Der Bräutigam trug klassischen Morning Suit (Cutaway) von Dege & Skinner(Bild: APA-Images / REUTERS / Dylan Martinez)

Die Hochzeitsgesellschaft: Wer trug was?
Die Brautjungfern: Die Töchter Savannah Phillips, Isla Phillips und Georgina Sperling trugen ebenfalls elegante Kleider von Emilia Wickstead, kombiniert mit Ohrringen von Aspinal of London. In ihren Haaren trugen sie exklusiv von Hand gefertigte Haarteile aus Maiglöckchen.

Brautbruder Nicholas Sanders: Er führte Harriet anstelle ihres verstorbenen Vaters zum Altar und trug eine Weste des Labels SIRPLUS.

Brautmutter Mary Sanders: Erschien in einem Kleid mit passender Jacke und Tasche von Lalage Beaumont, abgerundet durch einen Hut von Jane Taylor London.

Die Schwestern der Braut: Louisa Speakman und Rebecca Elder trugen beide Kleider des Labels Beulah sowie Hüte von Jane Taylor London. Louisa kombinierte dazu Schuhe und Tasche von Emmy London, während Rebecca auf Schuhe von Emmy London und eine Handtasche von Aspinal of London setzte.

Wie immer sehr elegant: Prinzessin Kate wählte für den Anlass ein Bouclé-Kleid mit passendem Hut
Wie immer sehr elegant: Prinzessin Kate wählte für den Anlass ein Bouclé-Kleid mit passendem Hut(Bild: APA-Images / dana press / Tim Rooke)

Prinzessin Kate erschien in einem hellen, 1.000-Euro-Kleid aus Boucléstoff von „Roland Mouret”. Prinzessin Beatrice trug ein elegantes, grünes Blumenkleid von Emilia Wickstead, das Royal-Fans bereits vom Ascot-Rennen 2024 kennen.

Prinzessin Eugenie, die erst vor wenigen Wochen offiziell die Schwangerschaft mit ihrem dritten Kind verkündet hatte, kaschierte ihren runden Babybauch elegant unter einem minimalistischen, dunkelblauen Mantel.

Ebenfalls bei der Hochzeit anwesend: Die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie
Ebenfalls bei der Hochzeit anwesend: Die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie(Bild: APA-Images / dana press / RoyalGB)

Der Brautstrauß voll Symbolik und Düften
Harriet trug ein zartes, leicht zu tragendes Bouquet aus duftenden Maiglöckchen, weißen und cremefarbenen Wicken, Astilben und Jasmin – verfeinert mit Myrte als Symbol für Liebe und Frieden.

Die Brautjungfern-Sträuße: Die Mädchen trugen ähnliche, filigrane Posies. Hier wurden kleine „Majolica“-Sprayrosen sowie die hellblaue Nigella („Jungfer im Grünen“) eingearbeitet. Die blaue Nigella ist eine Generationen überdauernde Hochzeitstradition in Harriets Familie und stellte zudem die optische Verbindung zu Peter Phillips‘ Knopflochblume dar.

Blumenbögen empfingen die Gäste am Eingang und in der Kirche.
Blumenbögen empfingen die Gäste am Eingang und in der Kirche.(Bild: APA-Images / REUTERS / Dylan Martinez)

Die spektakulären Blumenbögen der Kirche
Sowohl am äußeren Tor als auch im inneren Vorraum der All Saints Church empfingen monumentale, frei stehende Blumenbögen die Gäste.

Während der äußere Bogen von wild rankenden Rosen, Pfingstrosen und Geißblatt dominiert wurde, bildeten im Innenbereich mehrstämmige Sandbirken (Betula Pubescens) und Hainbuchen (Carpinus Betulus „Frans Fontaine“) eine fast märchenhafte, waldähnliche Kulisse, in die Fingerhut, duftender Philadelphus und David-Austin-Rosen kunstvoll eingewoben waren.

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