Hundetrainer gibt es viele, Stefanie Treichl arbeitet in Lippendorf bei Völkermarkt mit „Problemhunden“. Dabei schult sie nicht nur Tiere, sondern vor allem die Menschen.
„Meistens ist das andere Ende der Leine schuld“, weiß Stefanie Treichl. Die gebürtige Tirolerin lebt seit vergangenem Sommer in Völkermarkt und arbeitet als Hundetrainerin mit unterschiedlichen Hunden und ihren Herrchen und Frauchen.
Und genau dabei setzt Treichl in der Arbeit mit den sogenannten „Problemhunden“ an, denn das eigentliche Problem sind oft nicht die Vierbeiner selbst, sondern deren Besitzer. Deswegen ist ihr auch Aufklärung besonders wichtig. „Manche suchen sich einfach nicht den Hund aus, der zu ihnen und ihrem Alltag passt. Oder sie sind zu locker, erlauben alles und sind dann überfordert“, erklärt sie. Gemeinsam wird dann an Zusammenhalt, Vertrauen, aber vor allem auch Respekt gearbeitet.
„Mein Hund soll und muss mich respektieren, was aber nicht heißt, dass er Angst vor mir haben soll!“ Ein wichtiger Unterschied gerade im Training: „Wir loben und belohnen viel, das heißt aber nicht, dass ich alles durchgehen lasse. Dabei geht es um Sicherheit – für mich, mein Tier und mein Umfeld.“
Treichl selbst ist mit 15 „auf den Hund gekommen“: „Ich war alleine in einem Haus auf einem Berg, meine Eltern meistens unterwegs – deswegen habe ich mir einen Hund gewünscht.“ Der kleine Mix lebt heute noch bei ihr, wie zwei andere Vierbeiner. Wer den Schritt zu ihr wagt, macht alles richtig: „Solange der Wille da ist, finden Hund und Mensch zusammen!“
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