Die Salzburger Stadtregierung hat eine neue Linienführung für vier zentrale Obuslinien beschlossen. Der größte Teil der Netzreform wird nach der Komplettsperre des Neutors ab Mai 2027 die Linien 1, 4, 5 und 8 betreffen.
Nach der Neutorsperre wartet auf die Salzburger fast nahtlos die nächste große Umstellung beim Verkehr. Vergangene Woche hat der Planungsausschuss die größte Linienumstellung im Zuge der großen, schon mehrere Jahre laufenden Obusnetz-Reform besiegelt.
Mit 1. Mai 2027 werden vier Obuslinien neu geordnet. Die Stadt Salzburg lässt sich diese Reform 2,8 Millionen Euro pro Jahr kosten. Künftig sollen mehr als 600.000 Obus-Kilometer im Jahr zusätzlich gefahren werden.
Die Linie 8 wird auf den neuen Strecken ohne Oberleitung fahren. Das ist für die modernen Busse kein Problem.

Anna Schiester, Verkehrs-Stadträtin
Bild: Andreas Tröster
So sieht der konkrete Plan aus: Die Linie 1 tauscht im Westen quasi mit der Linie 4 Platz. Der „Einser“ fährt künftig von der Forellenwegsiedlung in Liefering durchs Zentrum nach Salzburg Süd. Der „Vierer“ aus Kleßheim über den Europark und Maxglan ins Zentrum und weiter nach Mayrwies. Die Linie 5 fährt von der Messe über den Hauptbahnhof nach Grödig, die Linie 8 von der Messe über Lehen und Maxglan ins Zentrum und zum Hauptbahnhof.
Der „Achter“ erschließt mit der General-Keyes-Straße und der Guggenmoosstraße neue Strecken, dort wird es auch neue Haltestellen geben. Streckenweise wird der Obus ohne Oberleitung und im Batteriebetrieb fahren. Die Neue Mitte Lehen, um die es viel Aufregung gab, wird künftig von den Linien 11 und 17 angefahren.
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