Sie dirigiert seit zehn Jahren den gestrengen Rechnungshof und nimmt sich auch gegenüber früheren ÖVP-Parteifreunden kein Blatt vor den Mund. „Ich bin keine leichte Kost“, sagt sie von sich selbst. Immer öfter wird Margit Kraker (60) auch als mögliche erste Bundespräsidentin ins Spiel gebracht.
Jüngst las sie der Regierung öffentlich die Leviten. Bei der seit Langem versprochenen Gesundheitsreform mahnte sie „mehr Tempo“ ein. Angesichts des wachsenden Finanzierungslochs plädierte sie offen dafür, das Pensionsantrittsalter ab sofort schrittweise zu erhöhen. Auch das Einsparvolumen von 2,5 Milliarden im kommenden Doppelbudget ist ihr nicht ambitioniert genug. Das „ewige Fortschreiben“ bei den Staatsausgaben funktioniere nicht mehr.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.