Internationale Gäste

Hunde und Trainer lernen gemeinsam in Salzburg

Salzburg
03.06.2026 08:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Ein Workshop für Assistenzhunde lockte Experten von Südafrika bis Großbritannien in das Salzburger Land. Gleich an drei Tagen ging es dabei um Leinen, Clicker und den gemeinsamen Austausch rund um jene Tiere, die Menschen mit Behinderung das Leben einfacher machen.

Brav und geordnet sitzt Hund Gandalf in der Wiese. Marie wirkt in den Armen ihrer niederländischen Trainerin Pien Zwart entspannt, während Bella spielerisch die weiteren Vierbeiner in der Runde beschnuppert. 20 der 57 Teilnehmer aus zwölf Ländern haben zum internationalen Workshop für Trainer von Assistenzhunden ihre Vierbeiner nach Salzburg mitgenommen. Sie alle bilden Hunde aus, die Menschen mit Behinderung den Alltag erleichtern.

Pien Zwart nimmt mit Marie an dem dreitägigen Kurs Teil. Sie ist auch privat Österreich-Fan.
Pien Zwart nimmt mit Marie an dem dreitägigen Kurs Teil. Sie ist auch privat Österreich-Fan.(Bild: Markus Tschepp)

Gleicher Standard für Hundeschulen gefordert
Nach Salzburg gebracht hat den dreitägigen Workshop Elisabeth Färbinger. Sie gründete vor 36 Jahren den Verein Partner-Hunde Österreich. „Seit 2005 bin ich auch Teil des Internationalen Verbands der Assistenzhunde. Dabei geht es unter anderem um einen Standard, den alle Schulen erreichen sollten“, erzählt sie.

Zitat Icon

Assistenzhunde gibt es in Malta erst seit zwölf Jahren. Für mich ist es sehr wichtig, zu sehen, wie andere diese trainieren.

Robert Spiteri ist Hundetrainer in Malta

Der Vorteil am Standort in Salzburg sei, dass sich die Anreise in das Herz Europas für die meisten Teilnehmer in etwa gleich lang gestaltet. Ein Teil des Trainings findet dabei direkt am Parner-Hunde-Hof im Nußdorfer Weitwörth statt, ein weiterer Teil in einem Hotel in Anif.

Robert Spiteri hat seinen Gandalf von Malta nach Salzburg mitgenommen.
Robert Spiteri hat seinen Gandalf von Malta nach Salzburg mitgenommen.(Bild: Markus Tschepp)

Für Trainerin Zwart hat Salzburg eine besondere Bedeutung: „Ich liebe Österreich. Es war fast ein Geschenk, dass das heuer hier stattfindet“, erzählt sie und ergänzt: „Meine Mutter hat unsere Assistenzhunde-Organisation vor acht Jahren gegründet. Jetzt will ich in ihre Fußstapfen treten.“

Steph Atkin und Elisabeth Färbinger brachten den Workshop nach Salzburg.
Steph Atkin und Elisabeth Färbinger brachten den Workshop nach Salzburg.(Bild: Markus Tschepp)
Zitat Icon

In Südafrika setzen wir auf Labradore und Golden Retriever. In Europa werden auch andere als Assistenzhunde eingesetzt.

Vincent Seaba ist aus Südafrika angereist

Die mit Abstand weiteste Anreise hatte der Südafrikaner Vincent Seaba. Er will neue Ideen in seine Heimat mitbringen. Robert Spiteri aus Malta erzählt: „Ein generelles Richtig oder Falsch gibt es beim Training nicht. Jeder Hund ist unterschiedlich und es kommt auch darauf an, was das Tier will.“

Neben Vorführungen und Übungen mit der flexiblen Leine ist die Freude der Teilnehmer vor allem über das Clickertraining groß. Diesem wird beim Workshop viel Zeit eingeräumt, denn dabei sollen Hunde durch Geräusche positiv bestärkt werden. 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

Salzburg

krone.tv

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung