Lukas Neumayer hat bereits in der ersten Runde beim ATP-250-Tennisturnier in Kitzbühel die Segel streichen müssen. Der Salzburger musste sich dem Deutschen Yannick Hanfmann in zwei Sätzen (6:7 und 4:6) geschlagen geben.
Für Lukas Neumayer ist am Montag in der ersten Runde der Generali Open das Aus gekommen. Der 23-jährige Salzburger musste sich wie im Vorjahr dem Deutschen Yannick Hanfmann beugen. Nach dem 5:7, 2:6 vor Jahresfrist unterlag Neumayer dem 34-jährigen Deutschen nach 1:44 Stunden 6:7(5), 4:6. Im ersten Satz vergab Neumayer drei Satzbälle. Hanfmann liegt als 52. im ATP-Ranking 120 Plätze vor Neumayer und wurde dann doch seiner Favoritenstellung gerecht.
Neumayer hatte auch 2025 im ersten Durchgang zwei Satzbälle vergeben, es soll also nicht sein gegen Hanfmann. „Heuer hätte ich den ersten wirklich gewinnen sollen. Die Satzbälle waren ziemlich bitter: erster Ball, wo ich nur cross vorbeispielen muss, beim zweiten bin ich gut in der Rallye gewesen. Das hat mir sicherlich das Match gekostet“, sagte Neumayer. Generell sei es keine gutes Partie von ihm gewesen, bedauerte er.
Neumayer hatte im ersten Satz unter dem Jubel des Publikums das erste Break des Spiels zum 6:5 geschafft. Doch es gelang ihm trotz drei Satzbällen nicht, den Sack zuzumachen, Hanfmann gelang das sofortige Rebreak. Im Tiebreak geriet Neumayer 0:5 in Rückstand. Er wehrte noch drei Satzbälle ab, ehe er diesen doch 5:7 verlor. Ein frühes Break zum 1:2 war letztlich schon entscheidend zugunsten Hanfmanns.
Mit Melzer arbeitet er am Netzangriff
Neumayer arbeitet neben Günter Bresnik nun auch schon seit einiger Zeit mit Jürgen Melzer zusammen, Letzterer betreute den Salzburger auch in Kitzbühel. „Ich arbeite mit Jürgen seit drei, vier Monaten. Wir schauen, dass wir im Spiel nach vorne etwas ändern. Ich habe ein aggressives Grundlinienspiel, aber irgendwann muss ich ans Netz gehen und den Punkt fertig spielen.“ Sowohl Bresnik als auch Melzer seien nun seine Trainer, stellte er klar.
Über die aufgetauchten Hartplatz-Plänen der ATP-Tour ab 2028 für die Phase zwischen Wimbledon und den US Open äußerte sich Neumayer weniger erfreut. „Ich finde es ein bisserl schade, weil Kitzbühel, Gstaad, Umag sind prädestinierte Sandplatzturniere. Ich bin eher ein Sandplatzspieler, fühle mich auch auf Hartplatz wohl. Ich finde es ein bisserl komisch, Kitzbühel mit Hartplatz in Verbindung zu bringen.“ Er wird nach dem Doppel in Kitz an der Seite von Joel Schwärzler noch „zwei, drei“ Sandturniere in Europa spielen, ehe er sich wieder in der Qualifikation für die US Open versuchen wird.
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