Während die Müllmenge in Österreich auf den heimischen Autobahnen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken ist, ist diese auf der Salzburger A10 und der A1 gestiegen – und zwar über 70 Tonnen. Ein Viertel muss mühsam händisch weggeräumt werden.
8900 Tonnen Müll wurden 2025 auf den österreichischen Autobahnen eingesammelt. Das ist ein kleiner Rückgang zu 2024. In Salzburg waren es 531 Tonnen, im Jahr davor noch 461 Tonnen. Rund ein Viertel des Mülls muss von den Mitarbeitern des Autobahnbetreibers Asfinag händisch, meist neben den Fahrbahnen gesammelt werden. „Unsere Mitarbeitenden sammeln den Müll mit Tagesbaustellen auf – das ist immer ein gewisses Risiko für die Kollegen. Weil diese Arbeit im Fließverkehr erfolgt, ist bei den Verkehrsteilnehmenden große Aufmerksamkeit gefragt. Und achtlos entsorgter Müll auf der Fahrbahn gefährdet nicht nur die ASFINAG-Mitarbeitenden, sondern eben auch alle anderen Verkehrsteilnehmenden“, ist sich Asfinag-Geschäftsführerin Tamara Christ sicher.
Müll-Spitzenreiter ist übrigens Niederösterreich (1975 t), gefolgt von Oberösterreich (1504 t) und Tirol (1380 t). Bei diesen drei Bundesländern ist die Menge leicht rückläufig.
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