Für Fechterin Lilli Brugger-Brandauer steht die wichtigste Woche des Jahres an. Die Salzburgerin verweilt derzeit in Hongkong, um sich für die anstehende Weltmeisterschaften vorzubereiten. Die „Krone“ hat vorab mit ihr gesprochen.
Momentan habe ich noch einen richtigen Jetlag, aber es wird schon immer besser“, erzählt Lilli Brugger-Brandauer. Die 26-jährige Fechterin bereitet sich derzeit auf einem Trainingslager in Hongkong für die dort stattfindenden Weltmeisterschaften in der allgemeinen Klasse vor.
Die Vorfreude ist somit schon extrem groß.

Lilli BRUGGER-BRANDAUER, Fechterin
Bild: Andreas Tröster
„Es ist einfach das wichtigste Turnier im Jahr. Dafür bereitet man sich die ganze Saison vor und die Vorfreude ist somit schon extrem groß“, sagt die Salzburgerin, die bereits zum fünften Mal an einer WM teilnimmt.
Fechterin vor Weltmeisterschaft: „Eine große Ehre für mich.“
„Es ist eine große Ehre für mich, ein Land wie Österreich hier vertreten zu dürfen“, kann sie ihren ersten Wettkampf kaum erwarten. Dass sie die einzige weibliche rot-weiß-rote Teilnehmerin im Florett ist, mache sie allerdings etwas traurig. „Leider habe nur ich mich qualifiziert. Meine Teamkolleginnen vermisse ich schon sehr“, hadert die junge Fechterin, die sich für den Auftakt am Freitag einiges vornimmt.
„Mein Ziel ist es, dass ich auf alle Fälle einmal den ersten Bewerb überstehe, um mich dann für den Hauptbewerb zu qualifizieren. Ich will unbedingt am zweiten Tag noch dabei sein.“
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