Wenn Brauchtum lebendig wird und Tradition auf Lebensfreude trifft, dann heißt es wieder: Willkommen beim „Fest der Volkskultur“! Heuer findet das Mega-Event von 18. bis 20. September in Bad Zell – und der angrenzenden Mühlviertler Region – statt. Tausende werden erwartet. Die „Krone“ traf zwei der vielen Organisatoren.
Wenn Brauchtum lebendig wird und Tradition auf Lebensfreude trifft, dann heißt es wieder: Willkommen beim „Fest der Volkskultur“!
Im Vorjahr fand es in Treubach im Innviertel statt, rund 7500 Besucher ließen sich von dem dreitägigen Event begeistern. Heuer ist Bad Zell im Bezirk Freistadt von Freitag, 18., bis Sonntag, 20. September, der Austragungsort. Den Anstoß gibt ein Jubiläum: „Wir feiern 50 Jahre Kurort Bad Zell“, sagt Hans Hinterreiter, Tourismus-Profi im Kernteam.
Viele Generationen sollen Spaß haben
Das vielfältige Programm nimmt Formen an, wie ein „Krone“-Lokalaugenschein zeigt: „Unter dem Motto ,fest.zaumhaltn’ arbeiten 20 Vereine zusammen“, lässt Hinterreiter durchblicken.
„Wir wollen alle Generationen einbinden. Das Event findet nicht nur in Bad Zell statt, sondern auch in der gesamten Naturparkregion. Allerheiligen, Rechberg und St. Thomas am Blasenstein sind dabei, ebenso die Mühlviertler Alm.“ Insgesamt haben sich 13 Gemeinden zusammengetan.
Tradition, Handwerk, Goldhauben
Allein im Ortsteil Bad Zell wird es fünf Schaubühnen geben – mit Präsentationen, Ausstellungen, Festakt, Frühschoppen und dem Landeswettbewerb im Volkstanzen.
Kunsthandwerk und Modeschau
„Auch Handwerk und Kunst bekommen viel Platz“, sagt Sabina Moser, Obfrau der Mühlviertler Alm Bauern und Mitorganisatorin. „Es wird eine lebende Werkstätte geben, die sich dem Klöppeln, Spinnen, Weben und Goldhaubensticken widmet.“ Die Goldhauben- und Kopftuchgruppen aus dem Bezirk sind vertreten, zudem wird es Trachtenmodeschauen geben.
Die Projekte liegen auf dem Tisch, jetzt muss alles auf Schiene gebracht werden: „Wir sind im Flow“, sagt Moser. Am 10. Juni treffen sich alle Beteiligten: „Genau 100 Tage vor dem Fest der Volkskultur. Dass wir das miteinander machen, ist sehr wichtig für die Gemeinschaft in der Region“, betont Hinterreiter.
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