Seit Jahren sorgt eine bestimmte Kreuzung für Ärger bei Autofahrern: Kaum wird die Ampel grün, blinkt sie auch schon wieder rot. Bereits 2022 gab es Aufregung um die berüchtigte „Blitz-Ampel“ – damals wurde sogar Besserung versprochen. Doch bis heute hat sich offenbar nichts geändert. Jetzt platzt Politikern und Betroffenen erneut der Kragen.
Vier Jahre nach dem ersten Wirbel um die „Blitzampel“ an der Kreuzung Zeppelinstraße/Wiener Straße ist der Ärger bei den Autofahrern größer denn je. Schon 2022 war die extrem kurze Grünphase für Linksabbieger in der „Krone“ Thema – geändert hat sich laut Kritikern bis heute aber nichts.
„Nur das Umschalten funktioniert“
„Das einzige, was in diesem Fall schnell funktioniert, ist das Umschalten von Grün auf Rot“, schimpft FP-Verkehrssprecher Manuel Matsche. Bei einem Lokalaugenschein habe sich gezeigt: Die Ampelschaltung sei weiterhin so kurz, dass oft nur ein oder zwei Autos bei Grün über die Kreuzung kommen.
„Die Situation ist seit Jahren untragbar“
Dabei hatte das Büro von Vizebürgermeister Martin Hajart (VP) 2022 angekündigt, die Situation „umgehend zu prüfen und zu optimieren“. „Für Linzer, die diese Straße täglich nutzen müssen, ist das ein untragbarer Zustand“, sagt Matsche. Der FP-Gemeinderat nimmt nun den Verkehrsreferenten direkt in die Pflicht: „Hajart muss endlich in die Gänge kommen und beim Verkehr auch Autofahrer mitdenken, anstatt seine Energie nur auf Rad- und Öffifahrer zu fokussieren!“
Lösungen statt „Effekthascherei“
Auch die jüngsten Forderungen der ÖVP nach zusätzlichen Parkplätzen kommentiert Matsche scharf. Die Volkspartei habe „jahrelang grüne Verkehrspolitik betrieben, hunderte Parkplätze vernichtet und ihre eigenen Hausaufgaben vernachlässigt“. Statt „Effekthascherei“ brauche es endlich konkrete Lösungen bei den alltäglichen Verkehrsproblemen in der Stadt.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.