Motocrosser zeigen auf

Auch Elfjähriger untermauert die Rieder Dominanz

Motorsport
28.05.2026 16:30

Was für ein starkes PS-Quartett. Sie sind elf, 15, 17 und 27 Jahre alt, allesamt Fahrer des Heeressportvereins Ried im Innkreis und am besten Weg, weitere Titel ins Innviertel, wo am 14. Juni das nächste Motocross-Spektakel steigt, zu holen. 

Die Vorbereitungen auf das nächste Motocross-Highlight in Oberösterreich laufen bereits auf Hochtouren – am 14. Juni kommt die heimische Elite auch nach Mehrnbach. Und schon jetzt ist klar: den Ton werden dort definitiv die Lokalmatadoren des HSV Ried angeben.

  • In der „Königsklasse“ liegt Michael Sandner (27) nur drei Punkte hinter dem Führenden Michael Kratzer. „Zuhause zählt nur der Sieg, ich will mit der Gesamtführung in die Sommerpause gehen“, gibt der MX2-Titelträger von 2025 die Marschroute vor.
  • Bei den Junioren dominiert Noah Jonas (17) die Saison nach Belieben. Mit dem Heimvorteil im Rücken soll der nächste Sieg her.
  • Und in der Jugend-Klasse untermauert Elias Eder (11) seine Dominanz. Zumal er teils 14-, 15-jährige PS-Teenager in die Schranken weist. „Er hat Fähigkeiten, die wir fördern. Solange er Spaß dabei hat, werden wir ihn unterstützen. Nur bei den Rennen kann ich nicht zuschauen“, schmunzelt Mama Angela auf der Pressekonferenz zum ÖM-Event am Güpl Asenham.
HSV-Ried-Vereinsfahrer Moritz Ernecker zeigt in der EM auf.
HSV-Ried-Vereinsfahrer Moritz Ernecker zeigt in der EM auf.(Bild: Juan Pablo Acevedo)

Am Weg zum EM-Titel
Nur in der MX2-Klasse lässt der HSV aktuell aus. Dafür zeigt mit Moritz Ernecker (15) ein weiteres Ried-Talent in der Europameisterschaft auf. Denn der KTM-Sarholz-Werksfahrer führt aktuell in der 125er-Klasse nach fünf von 12 Läufen. „Es ist noch ein langer Weg, aber der Titel wäre ein Traum“, so Moritz, der ob des internationalen Programms (laut Mama Claudia ist man gar nur fünf Wochenenden im Jahr zuhause) heuer nicht in der ÖM vertreten ist. Auch ein Start beim Heimrennen ist nicht gesichert.

Warum just die Fahrer des HSV Ried so aufzeigen, ist schnell geklärt: Die Strecke in Mehrnbach, auf der dreimal in der Woche trainiert werden kann und die auch einen ansprechenden „Kinderbereich“ verfügt, verleiht ohnehin talentierten Fahrern zusätzliche Flügel. 

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