Ebola-Alarm in Österreich und wenn sich der Verdacht bestätigt, wird er auf der 4. Medizinischen Abteilung der Klinik Favoriten in Wien der behandelnde Arzt der Patientin sein: Professor und Infektiologe Dr. Christoph Wenisch. Ein Gespräch über Pandemien, Blutungen durch die Haut und Viren, die noch viel schlimmer sind.
„Krone“: Herr Professor Wenisch, Sie werden der behandelnde Arzt jener Patientin sein, die mit Ebola-Verdacht auf Ihre Station kommt. Was wird mit der Frau passieren?
Christoph Wenisch: Vor mehr als 14 Jahren sind wir in ein neues Gebäude übersiedelt, in dem es eine Sonderintensiv-Isolierstation gibt, die extra dafür gebaut worden ist, Patienten mit Infektionen durch hochpathogene Erreger zu behandeln. Die Station hat drei speziell geschleuste Zimmer, dort herrscht ein Unterdruck, damit Luft hineingesaugt wird, damit nichts nach außen dringt. Die Person wird dort hingebracht, das Personal trägt Schutzanzüge. Als erstes müssen wir schauen, ob sich der Verdacht bestätigt oder ob es eine Alternativ-Diagnose gibt. Das ist noch nicht vom Tisch. Und wir sind gut trainiert.
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