Für 500.000 Euro könnte man die Anteile an das Land abgeben und bei einem Verkauf weiter mit kassieren. Zumindest, wenn ein neuer Plan für Klagenfurt aufgeht.
Klagenfurt hält 20 Prozent der Anteile am Flughafen. Bis zur Generalversammlung am 3. Juni müsste die Stadt somit 2,3 Millionen Euro zur geplanten Kapitalerhöhung der Landesbeteiligungsverwaltung KB-V auftreiben, die 11,8 Millionen Euro ausmachen soll.
Doch die Stadtkasse ist leer und das Kapital der 44 Hektar am Airport ist aber wertvoll. Jetzt hat VP-Stadtrat Julian Geier eine neuerliche Idee, welche auch dem angeschlagenen Budget für die nächsten Jahre helfen könnte: „Die Stadt überträgt die 20-Prozent-Anteile an das Land ohne Gegenleistung und bleibt somit vor den weiteren finanziellen Zuschüssen befreit. Wenn irgendwann einmal die Grundstücke veräußert werden, würde die Stadt – wie bisher – 20 Prozent der Erlöse erhalten. Dafür müssen wir dem Finanzamt nur die Grunderwerbssteuer zahlen. Die macht bei 44 Hektar rund eine halbe Million Euro aus.“
Zuvor sei aber ein Gutachten nötig. „Ich habe der Beteiligungsreferentin Constance Mochar schon die Unterlagen geschickt“, sagt Geier. „Wir bezahlen eine halbe Million, bleiben bei einem Verkauf mit 20 Prozent an Bord, sparen uns aber die hohen Zahlungen, die für den Flughafen in den nächsten Jahren zu erwarten sind.“ Ob der von Geier angestrebte Deal im Rathaus Anklang findet, wird sich in der nächsten Woche zeigen.
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