Das gleicht einer Odyssee. Doch jetzt darf man sich umso mehr freuen. Die Strecke zwischen Eisentratten und Gmünd eröffnet nach zehn Jahren (!) ihre Pforten.
Jetzt aber wirklich! Denn es hat ja schon mehrmals geheißen, dass die drei Kilometer lange Route vor der Eröffnung steht. Doch damit wurde nichts. „Es gab einige Hürden – darunter geologische Sicherheitsgründe, die finanziell dann auch nicht zu stemmen waren“, sagt Gmünds Bürgermeister Claus Faller.
Und dann kamen in den vergangenen Jahren noch die Baustellen auf der A 10 Tauernautobahn, die sich oberhalb der Verbindungsstrecke befindet, hinzu. „Wegen Steinschlaggefahr musste sie dann leider wieder gesperrt werden“, fügt Gottfried Kogler, Gemeindechef von Krems, hinzu.
Doch jetzt ist es so weit: „Und wir freuen uns alle“, strahlen Faller, Kogler und auch der Trebesinger Ortschef Arnold Prax bei einer gemeinsamen Radfahrt entlang der Route.
Und dabei wurde auch in Richtung Trebesing geradelt
„Denn auch hier wurde das wichtige Teilstück bis nach Gmünd endlich fertiggestellt“, so Prax. Die gut zwei Kilometer lange Strecke dauerte eine Ewigkeit. „Zuerst war sie auf der anderen Straßenseite geplant. Was kostentechnisch nicht möglich war. Und so wurde er auf die linke Seite verlegt.“
Dankbarkeit wollen die drei Bürgermeister aus dem Liesertal dem ehemaligen Ortschef der Künstlerstadt aussprechen: „Josef Jury kam damals die Idee einer Verbindungsstrecke. Und zwar im Zuge des Kanalprojektes in Eisentratten einen Radweg zu errichten.“
Radweg nach Rennweg als nächstes Ziel
Der damalige Touristiker Siggi Neuschitzer kann sich auch noch erinnern: „Wir haben es endlich geschafft. Das Tal ist gut verbunden. Unser nächstes Ziel ist die Verbindung nach Rennweg.“ Bevor morgen, Samstag, eröffnet wird, werden heute noch Sicherheitsbegehungen zwischen Eisentratten und Gmünd durchgeführt. „Abwechselnd mit den Kollegen aus Eisentratten werden wir den Weg regelmäßig kontrollieren, was auch wichtig ist“, sagt Faller.
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