Gold bei „Vinaria“

Die „Brennerei des Jahres“ kommt aus Osttirol

Tirol
22.05.2026 09:00

Gleich acht „Goldene“ räumte die Lienzer Brennerei Schwarzer bei der österreichischen „Vinaria Trophy“ ab. Insgesamt gab es 18 Mal Edelmetall. In der Brennerei werden über 70 Sorten gebrannt. Die Geschichte geht bis ins 19. Jahrhundert zurück.

Äpfel und Birnen sind die Zutaten für den Osttiroler Pregler, der seit 2022 EU-rechtlich geschützt ist. Bei der Brennerei Schwarzer in Lienz wird der Schnaps zudem mit Zwetschgen verfeinert. Dies dürfte auch bei der Jury der „Vinaria Trophy“, einer jährlichen Auszeichnung der österreichischen Weinwirtschaft, gut angekommen sein. Diese stand in diesem Jahr unter dem Motto „Auf den Kern kommt’s an“.

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Eine schöne Anerkennung für unsere Arbeit und unseren akribischen Ansatz, stets noch besser zu werden.

Rudolf Maria Schwarzer, Brennerei Schwarzer

Insgesamt 18 Medaillen für besondere Sorten
Der Pregler der Brennerei Schwarzer wurde mit 19 Punkten einer seiner acht Sortensieger. Übertroffen wurde dieses Ergebnis nur von den Bewertungen für die Gelbe Williamsbirne und die Rote Williams W47 mit je 19,5 Punkten. Die weiteren Goldmedaillen erreichten jeweils 19 Punkte. Insgesamt räumte die Brennerei 18 Medaillen ab. „Eine schöne Anerkennung für unsere Arbeit und unseren akribischen Ansatz, stets noch besser zu werden“, sagt Rudolf Maria Schwarzer, der die Brennerei mit Frau Romana Felbar betreibt.

Das Paar räumte bei der Vinaria Trophy ab.
Das Paar räumte bei der Vinaria Trophy ab.(Bild: Vinaria, A. Felten)
In ihrer Brennerei stellen sie über 70 Sorten her.
In ihrer Brennerei stellen sie über 70 Sorten her.(Bild: Brennerei Schwarzer)

Steuerberater mit einem hochprozentigen Hobby
Im Hauptberuf ist Schwarzer Steuerberater, seine Leidenschaft gehört jedoch der Schnapsbrennerei. Mit einem Augenzwinkern erklärt er: „Eigentlich bin ich Schnapsbrenner, der Steuerberater geworden ist!“

Bereits mit elf Jahren entdeckte er die Leidenschaft für das Schnapsbrennen. Gemeinsam mit seiner Frau führt er seit 1999 die Brennerei, deren Ursprung auf das Jahr 1879 mit dem k.k. Hoflieferanten Ferdinand Probst zurückgeht. Im Sortiment sind über 70 Brände. Es gibt ein zweites Standbein und eine weitere Besonderheit: Schwarzer stellt einen besonderen Kräuteransatz für Bitter und Wermut her. Der Wermut wird nach einem Rezept aus dem Jahr 1879 hergestellt und bis nach Mallorca und Berlin exportiert.

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