„Musik hat Friedenspotential“, ist Manfred Scheuer, Diözesanbischof von Linz, überzeugt. Vor der Folie des Gedenkens an den Bauernkrieg vor 400 Jahren in Oberösterreich wird heuer das sechste „Kirch‘Klang Festival“ im Salzkammergut durchgeführt. Organist und Dirigent Martin Haselböck kuratiert diese Konzertreihe.
Klassik in Kirchen, Schlössern, Kapellen: Das „Kirch‘Klang Festival Salzkammergut“ startet heuer am 31. Mai in der Stadtpfarrkirche von Bad Ischl mit G.F. Händels Oratorium „La Resurrezione“ durch das Orchester Wiener Akademie unter Martin Haselböck. 15 weitere Konzerte und Lesungen folgen ab 5. Juli bis 15. August.
Die Diözese Linz und das Land Oberösterreich sind Hauptsponsoren des Festivals, das angesichts des Gedenkens an 400 Jahre Bauernkrieg und den aktuellen Krisenherden weltweit, noch mehr Bedeutung bekommt, wie Bischof Manfred Scheuer betont: Kunst und Musik hätten nicht nur die „Kraft der Verwandlung“ in sich, sondern stärken den „Mut für Wahrheit und Frieden“. Landeshauptmann Thomas Stelzer sieht darin auch die „Kunst der Gemeinschaft“, die durch solche Veranstaltungsreihen gefördert wird.
Bad Ischl und die Seen
Mit vier Konzerten in der St. Nikolauskirche und drei Veranstaltungen im historischen „Post- und Telegrafenamt“ ist Bad Ischl das Zentrum des Festivals. Weitere Schauplätze: Die Basiliken von Mondsee und St. Wolfgang, Pfarrkirchen im Attergau, die Konradkirche in Oberwang und das Schloss Kammer am Attersee. Instrumentale Schwerpunkte setzt man auch mit Kirchen- und Kino-Orgeln in der Region.
Im Themenfokus steht heuer einerseits das Gedenken an den Bauernkrieg in Oberösterreich, man widmet sich aber auch Johann Beer, einem Komponisten und Schriftsteller im Barock.
Prominente Künstler wie Thomas Hampson, Karl Markovics, Tomasz Konieczny, Michael Maertens und Ensembles wie die Austrian Baroque Company (Michael Oman) und Company of Music (Johannes Hiemetsberger) oder die Wiener Sängerknaben unterstreichen das Festspiel-Niveau des KirchKlangs 2026.
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