Präziser als Hightech

Wie ein Welpe Diabetikern den Alltag erleichtert

Oberösterreich
21.05.2026 14:02

Die besonderen Fähigkeiten von Labrador-Retriever „Nano“ hat der Welser Felix Fritsch schon bald erkannt. Der Welpe wird in nächsten zwei Jahren zu einem Assistenz-Hund für Diabetiker ausgebildet. Danach erkennt er Über- oder Unterzucker rascher als technische Messgeräte.

Fast jeder zehnte Oberösterreicher leidet an Diabetes. Die Zuckerkrankheit macht auch Kindern im Alltag oft schwer zu schaffen. Besonders wichtig ist die frühe Erkennung von Veränderungen im Blutzuckerspiegel. Dabei spielen nicht nur technische Hilfsmittel eine große Rolle, sondern auch speziell ausgebildete Hunde. Sie besitzen bis zu 300 Millionen Riechzellen (Menschen haben rund fünf Millionen) und können damit winzige chemische Veränderungen im menschlichen Körper rasch und zuverlässig wahrnehmen. Sie schlagen bei Unter- als auch Überzuckerungen oft schneller Alarm als technische Messgeräte.

Felix Fritsch mit „Nano“.
Felix Fritsch mit „Nano“.(Bild: Fritsch)

Einer dieser Assistenzhunde soll künftig auch Labrador-Retriever-Welpe „Nano“ werden. Der acht Wochen alte Rüde stammt aus einer besonders sorgfältigen Verpaarung und wurde nach den hohen Standards des Österreichischen Retrieverclubs (ÖRC) am Stadtrand von Wels gezüchtet.

Täglicher Kontakt zu Kindern
Bereits in den ersten Lebenswochen legte Herrl Felix Fritsch großen Wert auf einen täglichen Kontakt zu Kindern sowie vielfältigen Umweltreizen als Grundlage für seine zukünftige Aufgabe. Nun übergab Fritsch „Nano“ an die Kynotec Salzburg GmbH, wo er in den kommenden zwei Jahren eine fundierte Ausbildung durch den erfahrenen Trainer Andreas Schmidauer erhalten wird.

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Als Apotheker sehe ich täglich, wie sehr Diabetes das Leben unserer Kunden und ihrer Familien beeinflusst.

Felix Fritsch, Hundezüchter

„In der Adler Apotheke sehe ich täglich, wie sehr Diabetes das Leben unserer Kunden und ihrer Familien beeinflusst. Mit dieser Spende möchten wir einen konkreten Beitrag leisten und einem Patienten – im Idealfall einem Kind – langfristig helfen“, erklärt Fritsch.

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