U-Haft verlängert

Hipp-Erpressung: Ex-Manager bleibt hinter Gittern

Österreich
19.05.2026 17:30

Eine Richterin hat entschieden! Der Verdächtige sitzt wegen Flucht-, Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr weiter ein.

Erneut musste sich der 39-jährige dreifache Familienvater Pavel S. Dienstagnachmittag ab 14 Uhr einer Haftrichterin im Landesgericht Eisenstadt stellen. Im Beisein seines Rechtsanwalts Manfred Arbacher-Stöger blieb aber auch diesmal ein Geständnis im Fall der Hipp-Erpressung aus. Trotzdem wird die U-Haft des Verdächtigen um vorerst einen weiteren Monat wegen Flucht-, Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr verlängert. „Geldwerte Mittel für die Freilassung wurden abgelehnt, ich werde eine Haftbeschwerde einlegen“, so der Verteidiger danach zur „Krone“.

Indes warten die burgenländischen Ermittler auf wichtige toxikologische Gutachten. Zum einen geht es um den Inhalt der in Tschechien und der Slowakei vergifteten Babybrei-Gläschen. Dabei ist auch die Menge des beigemischten bluthemmenden Rattengift-Wirkstoffs Bromadiolon entscheidend. Zudem steht die Untersuchung der chemischen Zusammensetzung des in einem Eisenstädter Supermarkt kontaminierten Hipp-Produktes aus.

Das ist quasi wie ein Fingerabdruck oder eine DNA. Denn stimmt die Stoffstruktur mit jener des auf der Terrasse der Eigentumswohnung des gekündigten Ex-Managers des deutschen Nahrungsmittelriesen gefundenen Rattengifts überein, dann ist das ein de facto unmöglich zu widerlegender Beweis.

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