Wien ist mit dem Eurovision Song Contest wieder zum Nabel der Musikwelt geworden. Für Zigtausende Menschen soll es ein unvergessliches Erlebnis werden. Auch abseits der Wiener Stadthalle. Doch wie sehen das die ESC-Fans? Die „Krone“ hat sich umgehört.
Die ganze Welt schaut im Moment auf Wien. Der Eurovision Song Contest ist in vollem Gange, und die Stimmung in der Stadt ist schon recht ausgelassen und gut. Bisher funktioniert das Event der Superlative reibungslos und ohne Zwischenfälle. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Sicherheitsbehörden und Veranstalter soll das auch so bleiben. Doch konnte Wien bisher auch als Gastgeberin überzeugen?
Den Zigtausenden ESC-Fans wird jedenfalls ein großes Programm geboten. Im Eurofan-Haus im Wien Museum, dem offiziellen Tagestreffpunkt, herrscht durchwegs große Begeisterung. Die 17-jährige Linele aus Riga (Lettland) freut sich: „Wien ist einzigartig. Vor allem das Essen hier.“ Nur am Fahrkartenkauf bei den Öffis ist die Schülerin gescheitert: „Das war ziemlich kompliziert für mich.“
Der Bulgare Iwo (34) ist ein ESC-Fan durch und durch und war bereits in Liverpool und Malmö mit dabei, kann also vergleichen. „Es ist wirklich top organisiert und ihr Wiener seid so herzerwärmend!“ Er hofft heute mit Bulgariens Kandidatin Dara und ihrem Hit „Bangaranga“.
Morgen Abend, Donnerstag, steht mit dem zweiten Semifinale auch schon der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Die Wiener Merve und Christian zeigen sich diesmal so gar nicht patriotisch und deklarieren sich als Fans von Dänemark und Luxemburg. „Die Lieder gefallen uns einfach am besten. Aber Cosmó wünschen wir natürlich trotzdem viel Erfolg“, so die beiden Studenten.
Emi aus Litauen ist zum ersten Mal in Österreich und weiß schon jetzt, dass sie wieder kommen wird: „Nur das Wetter könnte ein bisschen besser sein.“
Trotz kalter Herbsttemperaturen war in der größten Fanzone des Landes, im Eurovision Village am Rathausplatz, in den vergangenen Tagen viel los. Hestal (24), Nadine (22) und Joachim (34) aus Göteborg (Schweden) freuen sich, dass ihr Land im Finale steht. Fiona und ihre Tochter Ella aus Nottinghamshire (Großbritannien). Die Vorfreude steigt.
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