Mit Ausnahme der FPÖ

Song-Contest-Fieber erfasst auch Spitzenpolitiker

Innenpolitik
15.05.2026 06:40
Porträt von krone.at
Von krone.at

Das Song-Contest-Fieber macht vor Österreichs Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitikern nicht halt. Für das Finale am Samstag haben sich etwa Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS), Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und der ehemalige Grünen-Chef Werner Kogler angekündigt.

Die ÖVP wird in der Wiener Stadthalle von Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner vertreten. Dazwischen plante sie, vom Energieministerrat in Zypern aus den Eurovision Song Contest (ESC) zu verfolgen. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) wird das Finale über den Bildschirm ansehen. Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) wird den Abend bei einer gemeinsamen Watchparty der SPÖ-Frauen und der Soho (LGBTIQ+-Teilorganisation der SPÖ) verbringen.

Auch die NEOS veranstalten eine eigene Watchparty, zu der unter anderem der Europaabgeordnete Helmut Brandstätter erwartet wird. Grünen-Chefin Leonore Gewessler und ihre Stellvertreterin Sigrid Maurer werden sich am Samstagabend unter die Menschen bei Public Viewings in Wien mischen.

„Ich werde im Laufe der gesamten Woche die Veranstaltung aus sicherheitspolitischer Perspektive aufmerksam verfolgen und auch das Einsatzkommando vor Ort besuchen. Das große Finale werde ich wahrscheinlich von zu Hause aus anschauen – wie viele in unserem Land (...)“, sagte Staatsschutzsekretär Jörg Leichtfried (SPÖ). Auch einige andere Politikerinnen und Politiker haben vor, den Song Contest von zu Hause aus zu schauen, darunter Verkehrsminister Peter Hanke, Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (beide SPÖ) und Auslandskulturstaatssekretär Josef Schellhorn (NEOS).

„Der Große darf auch ausnahmsweise länger aufbleiben“, sagte Gewesslers Stellvertreterin Alma Zadić, die den Wettbewerb gemeinsam mit ihrer Familie schauen will.

Kickl: „Schräges gesellschaftspolitisches Spektakel“
Keine ESC-Fans sind die Freiheitlichen. „Ich bin kein Fan des ESC und schaue ihn mir auch nicht an. Da geht seit Langem schon viel weniger um die Musik, als um ein schräges gesellschaftspolitisches Spektakel“, sagte Parteichef Herbert Kickl. „Die Abkürzung ESC für dieses Event ist passend, mehr gibt es dazu nicht zu sagen“, meinte Generalsekretär Michael Schnedlitz.

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