Eine große Ölspur bahnte sich am Feiertag ihren Weg flussabwärts: Durch den Aufbau mehrerer Sperren konnten die blau-gelben Florianis den großen, umweltgefährdenden Schmierfilm schließlich knapp vor Ybbs an der Donau endgültig aufhalten.
Am späten Donnerstagvormittag wurde die Feuerwehr Grein (OÖ) zu einem Umwelteinsatz auf der Donau alarmiert. Ein Spaziergänger hatte über den Notruf einen großen Ölfilm gemeldet. Nach dem Eintreffen erkundeten die Einsatzkräfte umgehend die Lage am Wasser und leiteten erste Maßnahmen ein.
Zahlreiche Feuerwehren waren flussabwärts im Einsatz
Aufgrund des Ausmaßes der Verschmutzung wurden rasch weitere Florianis nachalarmiert. Da der schmierige Film sich den Weg nach Niederösterreich bahnte, fanden dort größere Feuerwehreinsätze, um eine weitere Ausbreitung des Öls zu verhindern.
Mit Drohnen wurde der Schmierfilm gezielt aufgehalten
Mit mehreren Sperren, die die blau-gelben Feuerwehren flussabwärts bis Hirschenau bei Ybbs aufgebaut wurden, konnte auch der letzte „Rest“ der Wasserverschmutzung aufgehalten werden. Mit Drohnen wurde der Verlauf der Ölbahnen genau verfolgt und die Sperren auf der Wasseroberfläche gezielt aufgezogen, um die Gefahr für die Umwelt so gering wie möglich zu halten.
Die Ursache der Umweltverschmutzung wird noch ermittelt
Nun laufen die Aufklärungen der Polizei auf Hochtouren. Wie von Einsatzkräften vermeldet worden ist, dürfte die Verschmutzung mit großer Wahrscheinlichkeit nicht durch ein Donauschiff verursacht worden sein, da diese umgehend kontrolliert worden waren.
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