Was als klassische Abzock-Geschichte beginnt, entpuppt sich als vielschichtiger Fall. Eine Wienerin steht kurz auf einer Sperrfläche an einer Stadlauer Tankstelle – die Schwester holt drinnen rasch etwas zu trinken. Zwei Wochen später: Anwalt, Besitzstörungsklage, 180 Euro. Die wahren Schuldigen aber haben Spoiler, tiefergelegte Protzkarren und qualmende Reifen.
Es ist ein Samstagabend im April, die Tankstelle in Stadlau platzt aus allen Nähten. Kein einziger Stellplatz frei, Autos stehen, wo sie wollen, die Luft riecht nach Motorenlärm und verbranntem Gummi. Eine Wienerin bleibt kurz stehen – auf einer Sperrfläche, ja, aber irgendwo muss man ja hin –, während ihre Schwester im Kassenbereich rasch etwas zu trinken holt. Rund zehn Minuten, dann geht‘s weiter. Ein harmloses Intermezzo, könnte man meinen. Doch zwei Wochen später liegt ein Anwaltsschreiben im Briefkasten: Besitzstörungsklage, 180 Euro fällig.
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