Die Polizei und die Landeshauptstadt rüsten sich für das Tuning-Spektakel in den kommenden Tagen. Während sich Veranstalter und Tourismus über rund 20.000 Gäste aus der ganzen Welt freuen, mahnt die Polizei zur Einhaltung der Gesetze.
Mittlerweile sind sie schon auf den Kärntner Straßen deutlich sichtbar – die aufgemotzten Fahrzeuge der Tuningfans. Doch das eigentliche Spektakel beginnt erst mit Christi Himmelfahrt und dem XS Carnight-Event. „Wir erwarten an die 20.000 Gäste; die Tickets wurden in 36 Länder verschickt“, schildert Andreas Füllborn, der das Auto-Spektakel zum zweiten Mal in Klagenfurt veranstaltet.
Klare Regeln von der Polizei
Doch es sind nicht nur mehr VW, die nach Kärnten kommen, sondern auch zahlreiche andere Automarken sind mittlerweile vertreten. „Vor Jahren noch unvorstellbar. Ein Opel hätte zum Beispiel beim GTI-Treffen nicht lange überlebt“, sagt Klagenfurts Stadtpolizeikommandant Hans-Peter Mailänder mit einem Schmunzeln, der trotzdem auch die Ernsthaftigkeit der Gesetzgebung betont: „Es gibt klare Regeln; die sind einzuhalten!“ Unter anderem werde die Polizei wieder verstärkt technische Veränderungen bei den teils exotischen Fahrzeugen kontrollieren und Lärmmessungen durchführen.
Fakt ist, dass es ohne Veranstalter wesentlich chaotischer war. Trotzdem gilt: Es gibt klare Regeln; die sind einzuhalten!
Hans-Peter Mailänder, Stadtpolizeikommandant von Klagenfurt
Besonders der Lärm der PS-Boliden ist nicht nur den Anrainern ein Dorn im Auge, sondern auch der Exekutive, denn „es ist verständlich, dass eine extreme Lärmbelastung für die Anrainer unerträglich ist.“ Aber seit es wieder einen offiziellen Veranstalter für das Autotreffen gebe, würde man auf dem richtigen Weg sein und die Lärm-Exesse würden sich im Rahmen des Ertragbaren halten.
Klagenfurt als großer Profiteur
Auch touristisch sei das Treffen ein wichtiger Impuls für Kärnten und besonders für die Landeshauptstadt. „Es ist uns wirklich gelungen, über die Jahre hinweg das Treffen in Klagenfurt aufzubauen. Alles in enger Abstimmung mit Polizei, Tourismus und Veranstalter. Daher kommen die Leute aus der ganzen Welt zu uns“, betont Klagenfurts Verkehrsstadträtin Sandra Wassermann, die sich schon jetzt bei den Tuningfans für die maroden Straßen in der Landeshauptstadt entschuldigt.
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