Es gibt Projekte, an denen wird lange geplant und trotzdem wird nichts daraus. In Grafenstein scheint das „Wohnprojekt Kaiserallee“ aber genau den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Fast alle Wohneinheiten in der neuen Siedlung sind verkauft.
„Der Anschluss an die Koralmbahn und der Bahnhof in unmittelbarer Nähe sind ein großer Vorteil für das Projekt“, freut sich Tino Egger, Vize-Bürgermeister. In „seiner“ Gemeinde Grafenstein wird aktuell besonders fleißig gebaut. Das wohl größte Projekt ist das „Wohnprojekt Kaiserallee“ – wir haben berichtet. In unmittelbarer Nähe des Bahnhofes werden dort in sechs bis acht Jahren knapp 2,7 Hektar zum Wohnen verbaut.
„Trotz der Vorbereitungszeit von fünf Jahren haben Nikolaus Hartlieb und Robert Wochesländer nicht den Mut verloren, vor allem für junge Leute zukunftsfähigen Wohnraum zu schaffen. Hier ist mit großer Weitsicht in Sachen Nachhaltigkeit, Infrastruktur und Miteinander ein vorbildliches Projekt entstanden“, hieß es schon bei der Spatenstichfeier vor knapp einem Jahr von Landesvize Martin Gruber. Gebaut werden zwei Mietshäusern mit Eigentumswohnungen sowie drei Reihenhäuser. Bald geht der Bau in die finale Phase. „Aktuell sind schon 90 Prozent der Flächen verkauft“, sagt Egger.
Viele Anfragen im Gemeindeamt
Für die Gemeinde ist das Projekt mehr als wünschenswert: „In den kommenden Jahren sollte es auch wieder ein Bauprojekt im Sozialen Bereich geben, aber natürlich freuen wir uns, wenn es auch klassische Bauprojekte gibt.“ Viele, die jetzt Eigentum in Grafenstein kaufen, sind „Heimkehrer“, die sich nach Jahren auswärts wieder in der Heimat ansiedeln. Auch die Anfragen für andere Baugründe seien hoch.
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