Wenn die Feuerwehr aus allen Nähten platzt, muss schnell gehandelt werden. In St. Stefan im Gailtal wird deswegen am Bauhof Platz gemacht. Ein top-modernes Rüsthaus entsteht direkt neben der Gemeinde.
„Im Herbst wollen wir mit den Geräten umziehen“, erklärt Ronny Rull, Bürgermeister in St. Stefan und selbst Feuerwehrmann aus Leidenschaft. Das alte Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr St. Stefan ist mittlerweile einfach zu klein geworden. Außerdem ist es nicht mehr zeitgemäß.
Mit Bundesmitteln und viel Eigenleistung der Ehrenamtler wird nun im Wirtschaftshof, direkt neben dem Gemeindeamt, Platz geschaffen. Weit haben es die Feuerwehrleute immerhin nicht – ihre neue Heimat ist nur wenige Meter vom alten Rüsthaus entfernt. Geplant ist auch eine große Photovoltaik-Anlage und einem großen Speicher. Rull: „Damit sind wir Blackout-sicher.“ Den überschüssigen Strom nutzt das Gemeindeamt dann direkt mit.
Was aus dem alten Rüsthaus wird, ist bisher unklar. Rull: „Es gehört der Gemeinde. Eventuell wird es verpachtet oder verkauft.“
Geld für Wehren im Tal
Investiert hat die Gemeinde, in der es übrigens sechs Wehren gibt, heuer auch in die Fahrzeugflotte. „Wir sind bald auf dem neuesten Stand. Der Tankwagen der FF Vorderberg wird bald ausgeliefert“, sagt Rull. Immerhin 250 aktive Feuerwehrleute gibt es in „seiner Gemeinde“.
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