Dank an 450 Helfer

„Brand aus“: Aufatmen nach tagelangem Einsatz

Tirol
17.07.2026 10:06

Aufatmen in der rund 1000-Seelen-Gemeinde Wildermieming im Tiroler Oberland: Knapp drei Tage nach dem Ausbruch des Waldbrandes – vermutlich aufgrund eines Blitzschlags – konnte Freitagfrüh vonseiten der Einsatzleitung endgültig „Brand aus“ gegeben werden.

Gegen 12.15 Uhr war Dienstagmittag der Brand in Wildermieming (Bezirk Innsbruck-Land) im Bereich „Grießlehne“ ausgebrochen. Dabei handelt es sich um ein markantes Wald- und Geländegebiet oberhalb der rund 1000-Seelen-Gemeinde. Ausgelöst worden sein dürfte dieser durch einen Blitzschlag. Kurz zuvor war ein heftiges Gewitter über das Gebiet gezogen. Ein Großeinsatz war die Folge!

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Nach der heutigen Kontrolle der Brandfläche und der weiteren Beurteilung durch die Einsatzleitung konnten keine relevanten Glutnester mehr festgestellt werden.

Gemeinde Wildermieming

Einsatz wurde beendet
Freitagfrüh informierte die Gemeinde, dass der Waldbrand gelöscht ist. „Nach der heutigen Kontrolle der Brandfläche und der weiteren Beurteilung durch die Einsatzleitung konnten keine relevanten Glutnester mehr festgestellt werden. Das Einsatzgeschehen wird damit beendet“, hieß es.

450 Einsatzkräfte vor Ort
Insgesamt standen seit Ausbruch des Waldbrandes rund 450 Einsatzkräfte im Einsatz. An die acht bis zehn Hektar Fläche seien betroffen gewesen. Zuletzt stellten vor allem Glutnester die Helfer vor Herausforderungen. Zu Spitzenzeiten bekämpften acht Hubschrauber den Brand von der Luft aus. 

Dank an alle Helfer
Vonseiten der Verantwortlichen wird betont: „Ein besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Wildermieming, allen eingesetzten Feuerwehren, der Bergrettung, dem Bundesheer, dem Roten Kreuz, der Polizei, den Hubschrauberbesatzungen, der Berufsfeuerwehr Innsbruck mit der Drohnenunterstützung, dem Land Tirol, der Gemeindeeinsatzleitung sowie allen weiteren unterstützenden Organisationen und Helferinnen und Helfern.“

In den vergangenen Tagen hatte es in Tirol eine ganze Waldbrand-Serie nach Blitzschlägen gegeben. Neben Wildermieming gab es auch noch Einsätze in Osttirol, im Außerfern und in Breitenbach am Inn im Tiroler Unterland.

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