Die Arbeiterkammer schlägt zum Internationalen Tag der Pflege Alarm: Die Situation für Beschäftigte – insbesondere im Langzeitpflegebereich – ist krankmachender denn je.
Physischer und psychischer Dauerdruck, Überlastung und dünne Personaldecken: Das ist die Arbeitsrealität der Beschäftigten in der Pflege. 61 Prozent der Betroffenen können sich nicht vorstellen, bis zu ihrer Pension in diesem Beruf zu bleiben, weil er körperlich und psychisch so anspruchsvoll ist.
Angst, arbeiten zu gehen
Immer wieder erhalte man Anrufe von Pflegeassistenten, die sich nicht mehr alleine in den Nachtdienst wagen, weil sie alleine 28 Patienten versorgen müssen, berichtet AK-Referentin Brigitte Ohr. Fast 90 Prozent des Pflegepersonals sind Frauen.
Mehr Personal nötig
Die AK Burgenland warnt nun zum Tag der Pflege am 12. Mai, dass die Situation für die Mitarbeiter krankmachender und für Patienten gesundheitsgefährdender ist, denn je. „Wir brauchen eine echte Pflegereform mit besserem Personalschlüssel im Akutbereich für ganz Österreich und speziell im Burgenland im Langzeitpflegebereich“, so AK-Vizepräsidentin und ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin Bianca Graf.
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