Rocker wird 80 Jahre

Udo Lindenberg: „Panikfamily hält mich frisch“

Society International
11.05.2026 16:47
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Musiker Udo Lindenberg wird am kommenden Sonntag, 17. Mai, 80 Jahre alt. „Ich habe kein Problem mit dem Alter. Das Alter hat eher ein Problem mit mir“, sagte er jetzt in einem Interview. Er liebe ja Menschen und eine „große Panikfamily“ halte ihn frisch, führte er weiter aus.

Auch an seinem Geburtstag werde er „irgendetwas Schönes mit vielen Menschen“ machen. Was genau anstehe, wisse er nicht. Das sei ein Geheimnis, sagte der deutsche Rocker. Er habe gar nicht damit gerechnet, dass ihn quasi die ganze Nation feiern werde. „Das ist ja wie ein nationales Großereignis. Ich bin schon ein Glückspilz“, sagte er. Zum 80. Geburtstag Lindenbergs gibt es unter anderem eine Ausstellung in Hamburg, ein Tribute-Album und eine NDR-Doku (18. Mai, 20.15 Uhr).

„Kann passieren. Alles optional, ne“, sagte der Ehrenbürger von Hamburg auf die Frage, ob es neue Songs geben werde. Auch Konzerte mit seinem Orchester seien noch denkbar. Doch Musik ist nicht alles für Lindenberg. Er ist von Anfang an auch als Zeichner unterwegs. Bekannt ist er für seine farbstarken, comicartigen Bilder, die mit Likör gemalt sind. Er habe schon etwa 800 Bilder gemalt, schätzt der Künstler. „Die Malerei hat mich sehr in den Bann gezogen. Finde ich absolut faszinierend und so. In meinem Atelier im Hotel male ich nachts, wenn ich Unruhe habe“, sagte er.

„Wirke schluffig“
Nach einer Knieoperation will Lindenberg bald wieder in Form sein. „So schluffig ich wirke – wenn ich etwas will und weiß, wofür ich es mache, bin ich diszipliniert“, sagte er. Das erste Album, das 1971 auf Englisch erschien, war nicht erfolgreich. Mit Deutsch und Songs wie „Cello“ sowie „Sonderzug nach Pankow“ klappte es schließlich. 2008 gelang dem Deutschen mit „Stark wie Zwei“ im Alter von 62 Jahren ein Comeback.

„Wenn man in der Lage ist, sich emotional zu erinnern und nicht wegflacht, schreibt man auch nach Jahrzehnten gute Songs, die Menschen etwas bedeuten“, ist er heute überzeugt. Er sehe sich aber nicht als Legende oder Idol, sondern als „Rock-Chansonnier und Freund“.

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