Zum Muttertag

Mama stolz: „Kinder zeigen es mir das ganze Jahr“

Land & Leute
10.05.2026 06:00

Zwei unterschiedliche Lebensmodelle, zwei glückliche Mütter: Zum Muttertag gehören sie vor den Vorhang. Wie eine Firmenchefin aus dem Lungau und ein Pinzgauer Model Beruf und Familie vereinen.

Als Model ist sie viel gebuchtes Gesicht in Werbung, Filmen und Shows, als Mama ein Familienmensch durch und durch: Daniela Spreitzhofer aus Saalfelden schafft den Spagat. Bei der Show „Verstehen Sie Spaß?“ täuschte sie als Lockvogel Reality-TV-Promi und Model Larissa Marolt, die eigentlich einen Auftrag auf einer Erdbeerfarm erwartete und in ein Kohl-Kleid schlüpfen musste. „Es ist schwierig, in absurden Situationen immer ernst zu bleiben“, lacht Spreitzhofer. Sie legte auch schon Schauspieler Simon Schwarz und Moderatorin Arabella Kiesbauer herein.

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Die Kinder sind wie ein Spiegel auf sich selbst. Wenn etwas nicht ganz optimal läuft, weiß ich, dass ich zuerst bei mir etwas ändern muss.

Daniela Spreitzhofer, Model und Mama

Zu der Pinzgauerin, die oft auf ihre Ähnlichkeit mit Prinz Harrys Frau Meghan angesprochen wird, passen aber längst nicht nur Lachnummern. Sie wurde für die ORF-Dokumentationsreihe „Erbe Österreich“ zur Kaiserin Sisi. So klopften weitere Auftraggeber bei ihr an. Spreitzhofer: „Es waren viele Zufälle. Eigentlich habe ich ,Lehre mit Matura’ absolviert und dann in der IT-Branche gearbeitet.“

Mutter und Model: Daniela Spreitzhofer in ihrer Rolle als Kaiserin Sisi
Mutter und Model: Daniela Spreitzhofer in ihrer Rolle als Kaiserin Sisi(Bild: Daniela Spreitzhofer)

Was ihr der Muttertag bedeutet? „Da bin ich zwiegespalten. Man sollte es nicht auf einen einzigen Tag konzentrieren.“ Der Ehrentag mache aber sichtbar, was im hektischen Familien-Alltag oft untergeht: die wichtige Rolle einer Mama. Ihre beiden Kinder (5 und 9) überraschen sie jedes Jahr: „Ich habe schon Holzblumensträuße bekommen, weil sie für immer halten.“

Die Familie hält zusammen: Elisabeth Kalb-Hubauer aus St. Michael mit ihrem Mann Michael und den ...
Die Familie hält zusammen: Elisabeth Kalb-Hubauer aus St. Michael mit ihrem Mann Michael und den beiden Töchtern Maximilia (13) und Olivia (11).(Bild: Roland Holitzky)

Unternehmerin ist auch Feuerwehr-Mama Nummer eins
Wenn die zweifache Mama Elisabeth Kalb-Hubauer-Brenner (41) über ihre Rollen erzählt, erntet sie oft ungläubliche Blicke. Die Lungauerin mit dem Dreifach-Namen ist Chefin einer Installationsfirma in St. Michael, Feuerwehrfrau, Obfrau der regionalen Wirtschaft, Trachtenfrau. Was Priorität hat? „Mama-Sein schließt Erfolg nicht aus!“

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Erfolg im Beruf schließt ein glückliches Familienleben nicht aus. Ich versuche, das meinen beiden Töchtern auch vorzuleben.

Elisabeth Kalb-Hubauer

Ihr Weg war ein stückweit vorbestimmt. Sie führt das Unternehmen Kalb in dritter Generation. Die Chefin vertraut auf ein starkes Team und deckt auch selbst alle Bereiche ab: von der Badezimmer-Planung bis zur neuen Heizung oder Beratungen am Standort. Da kann es schon einmal vorkommen, dass sie ein Kunde mit den Worten „Ich hätte mir einen Mann erwartet“ begrüßt. „Schade, dass es diese noch Vorurteile gibt.“

Frau in der Technik: Elisabeth Kalb-Hubauer
Frau in der Technik: Elisabeth Kalb-Hubauer(Bild: Roland Holitzky)

Unter den ersten Damen ist sie nicht nur beim Schrauben an der Heizung: Auch bei der Feuerwehr rückten nur langsam Frauen nach. Mittlerweile ist sie Zugkommandantin, ihr Mann Michael Ortsfeuerwehrkommandant und die Töchter bei der Jugendfeuerwehr. „Ich finde es wichtig, dass auch Frauen ausrücken. Jeder sollte aber seine Grenzen kennen.“

Die Töchter sind nicht nur am Muttertag stolz. Sie haben ihre Mama schon mit speziellen Geschenkideen überrascht, wie etwa mit dem T-Shirt „Feuerwehr-Mama Nummer 1“. Sie müssen ihre Mutter zwar teilen, bekommen aber auch ein erfülltes Leben vorgelebt. „Es läuft bei uns organisiert ab“, sagt Kalb-Hubauer und dankt auch den Eltern. Eine eigene Firma biete Flexibilität. Für kleine Patientinnen aus der Familie war ab und zu im Betrieb eine Liege aufgestellt. Heute sind die Schwestern schon selbstständig und beide leidenschaftliche Pferdesportlerinnen. Philosophie ihrer Mama: Immer das Beste geben!

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