Was entsteht hier?

Das sind die Pläne für das „Geisterhochhaus“

Wien
07.05.2026 19:00

Nach zwei Jahrzehnten Stillstand soll jetzt aus einem brachliegenden Areal bei der Muthgasse in Döbling endlich ein neues Stadtquartier entstehen.

In unmittelbarer Nähe zum „Krone“-Haus in der Muthgasse hat sich in den vergangenen Wochen etwas getan: Der weithin als „Geisterhochhaus“ bekannte APA-Turm wurde bemalt. Seit langen 21 Jahren liegt das Gelände nun schon brach.

BUWOG-Chef Holler, Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ), Neos-Klubobfrau Selma Arapovic und Jakob ...
BUWOG-Chef Holler, Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ), Neos-Klubobfrau Selma Arapovic und Jakob Kattner, Kurator und Vorstandsvorsitzender von Calle Libre (von links nach rechts) bei der Präsentation des Gemäldes(Bild: Martin A. Jöchl)

Mit der Musik von ESC-Siegerliedern wurde es am Donnerstagvormittag offiziell eröffnet. Mit dabei waren Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ), Neos-Klubobfrau Selma Arapovic, BUWOG-Chef Andreas Holler und Jakob Kattner, Kurator der Streetart-Organisation Calle Libre.

Das ehemalige APA-Hochhaus in der Gunoldstraße befindet sich in unmittelbarer Nähe zur ...
Das ehemalige APA-Hochhaus in der Gunoldstraße befindet sich in unmittelbarer Nähe zur „Krone“-Redaktion in der Muthgasse 2.(Bild: David Bohmann)

Seit 21 Jahren liegt das Gelände dort schon brach. Bis zur Fertigstellung des Gemäldes auf 1100 Quadratmetern dauerte es drei Wochen. Dafür wurden 800 Liter Farbe und 830 Spraydosen verwendet. Das bedeutet auch den Start für die lange versprochene Belebung der Gegend. Das Areal „Gunold Süd“ ist 2,5 Hektar groß. Ursprünglich war geplant, aus dem Areal ein „kleines Manhattan“ zu machen. Kurzzeitig gehörte die Liegenschaft auch Immo-Pleitier René Benko.

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Wir wollen hier jetzt einen neuen Lebensraum schaffen. Es soll eine Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Verweilen werden.

BUWOG-Geschäftsführer Andreas Holler

Die nächsten Schritte? Interessierte Bürger sind ab sofort eingeladen, Ideen einzubringen. Der nun bemalte, aber desolate Turm könnte abgerissen werden. Neue Wohnungen, Büros, Studentenwohnheime und auch ein Hotel könnten kommen. „Es ist und bleibt eine Hochhausgegend“, so Holler zur „Krone“. In den nächsten zwei Jahren soll das städtebauliche Leitbild entwickelt werden.

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