Rad-Ass Mühlberger

„Die Chance aufs Stockerl war selten so hoch“

Sport-Mix
07.05.2026 18:00

Neun Jahre nach seiner bislang letzten Teilnahme beim Giro d‘Italia kehrt Gregor Mühlberger zur ersten der drei großen Rundfahrten im Kalender zurück. Das Ziel des Decathlon-Teams ist klar: Felix Gall soll auf einem Stockerlplatz in der Gesamtwertung nach Rom kommen. 

„Ich fühle mich brutal gut. Wir sind tiptop vorbereitet und freuen uns, dass es endlich losgeht.“ Die Motivation für die kommenden drei Wochen bei Gregor Mühlberger stimmt. Der Radprofi fährt zum ersten Mal seit 2017 wieder den Giro d’Italia, die erste der drei großen Rundfahrten im Rennkalender. „Zeit ist es geworden“, grinst „Mübsi“, der grundsätzlich gute Erinnerungen an den Giro hat. „Die Fans, die Emotionen – das ist alles Wahnsinn“, weiß er.

„Ein weniger guter Tag kann viel ausmachen“
Die größte Herausforderung für den 32-Jährigen selbst könnte das Wetter werden. „Sobald mir einmal kalt ist, zieht es mir den Stecker. Diesem Risiko bin ich den vergangenen Jahren deshalb auch immer ein bisschen aus dem Weg gegangen“, erklärt Mühlberger, der sich mit seinem Decathlon-Team („Ich fühle mich sehr wohl“) zuletzt auf Sizilien den Feinschliff für den Giro holte.

Die Decathlon-Equipe bei der Präsentation in Bulgarien.
Die Decathlon-Equipe bei der Präsentation in Bulgarien.(Bild: EPA/BORISLAV TROSHEV)

Das Ziel der Equipe ist klar: Felix Gall soll am Ende auf dem Podium der Gesamtwertung stehen. „Es ist irre, so eine Motivation zu haben“, erklärt der Edelhelfer, der auch weiß, dass sein Landsmann rot-weiß-rote Sportgeschichte schreiben könnte. „Die Chance, dass es ein Österreicher auf das Stockerl einer Grand Tour schafft, war selten so hoch.“ Denn der Kampf um die Plätze hinter dem Dänen Jonas Vingegaard, der schon die Tour de France sowie die Spanien-Rundfahrt gewann und jetzt der Favorit ist, ist offen. „Da kann ein weniger guter Tag gleich sehr viel ausmachen“, sagt der Wahl-Salzburger, der Gall so kräfteschonend wie nur möglich zu den langen Anstiegen bringen will.

Freundschaft mit Gall ein Zuckerl
Der Osttiroler, der ebenfalls in der Mozartstadt Salzburg wohnt, sei einer der Besten der Welt, wenn es um die reine Klasse am Berg gehe. Dazu arbeite er „extrem professionell“. Dass die beiden gut befreundet sind, ist für Mühlberger ein „Zuckerl“. „Ich hoffe, dass wir uns auch auf dem Rad bald blind verstehen. Dafür brauchen wir aber vielleicht noch ein paar Rennen“, erklärt der Pedal-Profi. 

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