Nach Weltrekord

Halb-Österreicher hat im Mösle die nächste Mission

Vorarlberg
07.05.2026 18:55

Der Papa ist Tiroler, die Frau kommt aus der Steiermark – Simon Ehammer, seit kurzem Mehrkampf-Weltrekordler, hat viele Anknüpfungspunkte nach Österreich. Auch das legendäre Hypo Mehrkampfmeeting in Götzis, bei dem der 26-Jährige Ende Mai für das nächste Highlight seiner Karriere sorgen könnte. 

„Heuer darf ich zum mittlerweile sechsten Mal in Götzis dabei sein. Für mich ist das einfach eine Riesenehre, ein Riesenvolksfest und macht mir unglaublich Spaß“, gestand der Schweizer Simon Ehammer, bevor er am 30. und 31. Mai im Mösle-Stadion beim legendären HYPO Mehrkampfmeeting an den Start gehen wird, am Montag am Rande einer Pressekonferenz der Veranstalter in der Bregenzer Zentrale der Vorarlberger Landesversicherung.

Simon Ehammer (Mitte) war gestern bei der Pressekonferenz im Vorfeld des Hypo Mehrkampfmeetings ...
Simon Ehammer (Mitte) war gestern bei der Pressekonferenz im Vorfeld des Hypo Mehrkampfmeetings ebenso zu Gast wie die Vorarlberger Rekordstarterin Chiara Schuler (3.v re.).(Bild: Peter Weihs)

Riesiger Haken unter Traum
Als regierender Weltmeister im Hallen-Siebenkampf – und Weltrekordler! Bei den Titelkämpfen im März in Torun (Pol) hatte der 26-Jährige aus dem Appenzell den 14 Jahre alten Weltrekordler des US-Amerikaners Ashton Eaton um 25 Punkte verbessert und auf sagenhafte 6670 Zähler geschraubt. Besonders bemerkenswert: Die 6,69 Sekunden über die 60 Meter Hürden waren die beste Zeit, die je ein Mehrkämpfer laufen konnte. „Es ist noch schwierig, zu realisieren, was ich erreicht habe. Das braucht etwas mehr Zeit“, verriet der Appenzeller. „Ansonsten ist es einfach eine tolle Bestätigung für die Arbeit, die meine Trainer und ich über die Jahre gemacht haben, dass es immer vorwärtsgegangen ist und ich unter dem Traum, zumindest den Europarekord zu holen, einen riesigen Haken machen kann.“

Schweizer Rekord im Visier
Auch für die Vorarlberger Kultveranstaltung hat sich Ehammer, dessen Papa Tiroler ist und der mit der steirischen Ex-Skicrosserin Tatjana Meklau verheiratet ist, einiges vorgenommen. Der Schweizer Rekord, den er im Vorjahr in Götzis auf 8575 schrauben konnte, scheint in Griffweite. „Im Vorjahr war ich über die 100 Meter und im Hürdensprint nicht so schnell wie ich gehofft hatte und habe beim Kugelstoßen viel Punkte verloren“, erinnert sich der bekennende Marcel Hirscher-Fan. „Der Stabhochsprung mit 5,10 Meter – das geht 20 Zentimeter höher, wie ich bei der Hallen-WM gezeigt habe. Der 1500er wird sicherlich schneller und auch im 400er geht mehr.“ Das heißt in Punkten? „Wenn es so funktioniert wie in der Halle, dann kann man schon 100, vielleicht 200 Punkte mehr machen und dann hat schon eine sehr coole Punktzahl.“

Freude und Enttäuschung
Darüber würden sich natürlich auch Götzis-OK-Präsidentin Alexandrea Giesinger freuen, ebenso wie der sportliche Leiter Walter Weber, der wieder ein Weltklasse-Feld fürs Mösle zusammenstellen konnte, aber auch einen Wermutstropfen zu verkraften hatte. „Leider hat der eine oder andere Sponsor das 50. Jubiläum im Vorjahr zum Anlass genommen, um sich von uns zu verabschieden...“ 

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