Gerade erst hat Andreas Vojta den Wien-Marathon als bester Österreicher absolviert, sich kurz danach seinen 52. Staatsmeistertitel abgeholt. Am kommenden Sonntag will er beim Wings for Life World Run seine Vorjahresleistung von 68,5 Kilometer überbieten.
Eine Woche lang war „Laufmaschine“ Andres Vojta nach dem Vienna City Marathon nicht laufen. „Fad ist mir trotzdem nicht geworden“, zwinkert der 36-Jährige, der heuer in einer Zeit von 2:15,07 erneut als bester Österreicher und Gesamtneunter durchs Ziel lief.
Die klassischen 42,195 Kilometer nehmen sich fast bescheiden, wie ein Aufwärmen aus gegenüber dem, was der Routinier als Nächstes vorhat. „Ich bin beim Wings for Live World Run letztes Jahr 68,5 Kilometer gelaufen und bin damit weltweit auf dem zweiten Platz gelandet. Geplant war das ja nicht, aber heuer wäre es schon cool, wenn ich es schaffen würde, diese Marke zu überbieten und wieder auf das Podest komme“, peilt er am kommenden Sonntag die Marke von 70 Kilometern an.
Schon 52 Titel gehamstert
Quasi im Vorbeilaufen hatte sich Vojta letzte Woche über 10.000 Meter auf der Bahn von Klosterneuburg seinen 52. Staatsmeistertitel geholt, war davor und danach jeweils zehn weitere Kilometer gelaufen. „Das hat mir ganz gut reingepasst und an einem schönen Tag kann man ja mal 30 Kilometer laufen“, entschied er sich kurzfristig, in Klosterneuburg an den Start zu gehen.
Im August steht die Leichtathletik-EM in Birmingham auf dem Programm. Vojta liegt aktuell auf Rang 50 der 60 verfügbaren Startplätze: „Das sollte sich ausgehen. Im Optimalfall können wir sogar mit einem rot-weiß-roten Team starten.“
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