„Historische Mengen“
Spanien beschlagnahmt 30 Tonnen Kokain auf Schiff
So viel Kokain wurde in Europa noch nie gefunden: Die spanische Polizei hat vor den Kanarischen Inseln 30 Tonnen der Droge beschlagnahmt. Die gesamte Besatzung sitzt bis auf Weiteres in U-Haft.
Die 23-köpfige Besatzung des unter der Flagge der Komoren fahrenden Schiffes „Arconian“ sei nach dem Rekord-Fund in Untersuchungshaft genommen worden, teilte der nationale Gerichtshof am Donnerstag in Madrid mit. Die Guardia Civil habe den Frachter bereits am 1. Mai abgefangen.
Kokain wohl über Schnellboote aufs Festland geschmuggelt
Den Wert der Ladung bezifferte das Gericht in Madrid auf mehr als 812 Millionen Euro. Mit der Menge von 30 Tonnen übertrifft der Fund den bisherigen europäischen Rekord von 25 Tonnen, die die deutsche Polizei im Juni 2024 im Hamburger Hafen sichergestellt hatte. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Kokain auf offener See auf Schnellboote umgeladen und auf das spanische Festland geschmuggelt werden sollte.
Gesamte Besatzung in U-Haft
Bei der Durchsuchung seien zudem Schusswaffen und Munition gefunden worden, hieß es weiter. Sechs der 23 Besatzungsmitglieder hätten sich beim Eintreffen der Beamten versteckt. Sie stammten aus den Niederlanden und Suriname, während die übrigen 17 Seeleute von den Philippinen kämen. An den Ermittlungen waren auch niederländische und amerikanische Behörden beteiligt.









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