Song Contest startet

Urlaubssperre und 30 Prozent mehr Einsatzkräfte

Wien
08.05.2026 16:00

Der offizielle Start des ESC steht jetzt bevor, Wien ist bereit für das internationale Großereignis. Doch eine Organisation wird ganz besonders gefordert.

Mit der Eröffnungszeremonie am „Turquoise Carpet“ am Rathausplatz beginnt morgen, am Sonntag, die weltweit größte Live-Musikshow. Insgesamt wurden 95.000 Tickets für die neun Shows in der Stadthalle verkauft, Wien wird dabei das größte Live-Publikum seit Jahren haben. Fans aus 75 Ländern reisen zum 70. Jubiläum des Eurovision Song Contest zu uns, die meisten kommen laut der EBU aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz.

Polizei, Rettungen und Feuerwehr: Die Rettungsorganisationen der Stadt zeigen sich für den Song ...
Polizei, Rettungen und Feuerwehr: Die Rettungsorganisationen der Stadt zeigen sich für den Song Contest einsatzbereit.(Bild: Martin A. Jöchl)

Freitag versammelten sich alle Blaulichtorganisationen vor der Stadthalle. Die privaten Rettungen sind gemeinsam mit der Berufsrettung Wien (MA 70) für die rettungsdienstliche Versorgung rund um die Großveranstaltung verantwortlich. „Wir sind einsatzbereit und gut vorbereitet“ lautete dabei der gemeinsame Tenor. Unterstützt werden sie von der Polizei sowie der Wiener Berufsfeuerwehr (MA 68). Auch am Rathausplatz (Public Viewing) sowie bei der ESC-After-Show-Party EuroClub im Praterdome wird für die medizinische Versorgung der Gäste gesorgt.

Die kommende Woche wird für die Berufsrettung Wien sehr herausfordernd: Weil abseits der Mega-Veranstaltung auch die notfallmedizinische Versorgung der Stadt aufrechterhalten werden muss, gibt es eine Urlaubssperre. Insgesamt werden 30 Prozent mehr Einsatzkräfte im Dienst sein. Bei normalerweise 800 Mitarbeitern, die täglich in mehreren Schichten im Einsatz sind, sind das um 240 pro Tag mehr.

ORF-Chefin Ingrid Thurnher und Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) besuchten gemeinsam das ...
ORF-Chefin Ingrid Thurnher und Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) besuchten gemeinsam das Eurovision Village am Rathausplatz.(Bild: Imre Antal)

Lange Wartezeiten beim Einlass erwartet
Der Bereich um die Stadthalle ist mittlerweile hermetisch abgeriegelt – wir berichteten. Zudem wurden 180 neue Kameras installiert, die hier jeden Bereich überwachen. An den Veranstaltungstagen wird der Besucherzustrom die Sicherheitsschleusen durchqueren, die im Märzpark errichtet wurden. Sämtliche Tickets für die Veranstaltung sind personalisiert, sodass eine Ausweispflicht besteht. In die Stadthalle dürfen nur Gegenstände wie Handy, Bargeld im A6-Format mitgenommen werden. Für Taschen und Rucksäcke stehen 2500 Schließfächer zur Verfügung. Außerdem sollen wie am Flughafen längere Wartezeiten beim Einlass eingeplant werden. Nur, was man in der Hosentasche unterbringen kann, schafft es auch in die Halle.

Szenenwechsel zum Rathausplatz. Der soll ab nun zum pulsierenden Herzen des ESC mitten in der Stadt werden. Auch hier ist schon alles angerichtet. Am Freitag überzeugten sich Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher bei einem Rundgang von den finalen Aufbauarbeiten. Täglich waren dafür bis zu 300 Personen zeitgleich beschäftigt. Der Platz und der Rathauspark sind jetzt weiträumig abgesperrt.

In der Fanzone vor dem Rathaus wird sich viel abspielen.
In der Fanzone vor dem Rathaus wird sich viel abspielen.(Bild: Imre Antal)

Die Fläche des gesamten gesperrten Areals beträgt etwa 70.000 Quadratmeter. Wenn der Ring mitgesperrt wird, sind es sogar 100.000. „Das größte Miteinander, um den Song Contest gemeinsam zu erleben, wird es hier am Rathausplatz geben“, freut sich der Stadtchef. Der Treffpunkt aller ESC-Fans wird täglich von 11 bis 24 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet sein

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung