Sieben Monate bedingte Haft wegen Postenschacher – zu viel oder zu wenig? Warum die Causa Wöginger weiter polarisiert, die ÖVP-Spitze von seinem Rücktritt überrascht wurde und warum ihm Vertreter aller Lager nachträglich Rosen streuen. Die Hintergründe zur Polit-Story der Woche.
Noch am Tag vor den Schlussplädoyers im Postenschacher-Prozess in Linz wieselte er wie gewohnt durchs Hohe Haus. August „Gust“ Wöginger (51) hat dafür eine ganz persönliche Art der Fortbewegung entwickelt. Eine meist dicke Unterlagenmappe in der Linken, um die rechte Hand allzeit für einen kurzen freundlichen Händedruck im Vorbeigehen frei zu haben, durchstreift der ÖVP-Klubchef im Laufschritt die Parlamentsgänge. Es ist kurz vor Mittag, als sich Wöginger mit SPÖ-Spitzengewerkschafter Josef „Beppo“ Muchitsch in ein Besprechungskammerl hinter dem Plenarsaal zurückzieht.
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