80 Tonnen Bauwerk

Erste offizielle Schritte über den neuen Iselsteig

Kärnten
02.05.2026 16:00

Mehrere Monate waren die Baumaschinen in Lienz unterwegs, nun ist der Iselsteig offiziell eröffnet worden. Der beliebte Steg verbindet den Norden der Stadt mit der Innenstadt und war wegen den Hochwasserschutzarbeiten gesperrt worden. 

Der Hochwasserschutz an der Isel ist eines der größten Bauprojekte, den die Osttiroler Bezirksstadt wohl je gesehen hat. Der alte, noch von Pfeilern gestützte Steg an der Isel gehört auch zu einem der Bau-Meilensteine. Seit November war der Iselsteig nun gesperrt, im Jänner hob ein 300-Tonnen-Mobilkran das neue Grundgerüst an seinen Platz. 

v.l.: Manuel Kleinlercher (FPÖ), Christian Steininger (ÖVP), Paul Meraner (MFG), Johannes ...
v.l.: Manuel Kleinlercher (FPÖ), Christian Steininger (ÖVP), Paul Meraner (MFG), Johannes Nemmert (Leiter Baubezirksamt Lienz), Vizebürgermeister Alexander Kröll, Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, Franz Theurl (Team LZ), Gerlinde Kieberl (GUT), Vizebürgermeister Siegfried Schatz und Walter Frey von der Baufirma Frey. Foto: Stadt Lienz/Philipp Brunner(Bild: Brunne rImages / Brunner Philipp)

41,66 Meter Länge, 2,77 Meter Breite sowie eine Höhe von einem Meter hat das Bauwerk aus verzinktem Stahl immerhin. Es verbindet den Norden der Stadt mit der Innenstadt. „Dabei handelte es sich aber nur um das freistehende Tragwerk, ohne Aufbeton“, erläutert Johannes Nemmert, Leiter des Baubezirksamtes Lienz. Darauf wurde noch das 15 cm starke Betontragwerk aufgetragen und der Steg auf beiden Seiten mit 1,20 Meter hohen Geländern komplettiert. Das gesamte Bauwerk wiegt rund 125 Tonnen. 80 Tonnen entfallen dabei allein auf die Stahlkonstruktion.

Im Rahmen der Feierlichkeiten waren neben Bürgermeisterin Elisabeth Blanik und dem Leiter des Baubezirksamtes Lienz, Johannes Nemmert, auch die Fraktionsführer der im Gemeinderat vertretenen Parteien vor Ort. Bürgermeisterin Elisabeth Blanik: „Wie wichtig dieses Verbindungsstück zwischen dem Lienzer Norden und der Innenstadt ist, haben wir in den letzten Monaten leidvoll miterlebt. Jetzt ist der Steg aber wieder für alle Fußgänger und Radfahrer geöffnet - und die Sicherheit der Stadt durch das Fehlen der Pfeiler bei Hochwasser noch besser gewährleistet, da es nicht mehr zu Verklausungen kommen kann.“

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