Gleich drei Podestplätze hat das österreichische Judo-Team am Samstag beim Grand Slam in Duschanbe (Tadschikistan) erreicht. Michaela Polleres in der Klasse bis 70 kg und Bernd Fasching in der Kategorie bis 81 kg kamen jeweils in das Finale, verpassten aber den Titelgewinn. Lubjana Piovesana holte in der Klasse bis 63 kg Rang drei. Am Sonntag ist in der tadschikischen Hauptstadt für Rot-Weiß-Rot noch Thomas Scharfetter in der Kategorie bis 90 kg im Einsatz.
Die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin Polleres kämpfte sich mit Ippon-Siegen gegen die Russin Kamila Badurowa und die Deutsche Tayla Grauer in das Semifinale vor, indem sie der Slowenin Nika Koren mit ihrem Paradewurf Ura-nage das Nachsehen gab. Im Finale verlor die Niederösterreicherin das erste Duell mit Aleksanra Kowalewska per Waza-ari. Für die Polin war es die erste Finalteilnahme auf der World Tour. Die Vorarlbergerin Lubjana Piovesana gewann im Duell um Platz drei durch einen Ippon-Sieg gegen Nina Simic auch den zweiten Vergleich mit der Kroatin.
Fasching scheitert an Lokalmatador
Fasching stand erstmals in einem Grand-Slam-Finale, Lokalmatador und Titelverteidiger Somon Makhmadbekow hatte ihm aber eine Yuko-Wertung voraus. Der Weltranglistensiebente hatte den Wiener auch im vergangenen Jahr in Baku besiegt. Davor im Turnierverlauf hatte Fasching souverän agiert, indem der 22-Jährige den Finnen Oskari Makinin, dem Tadschiken Sunatullo Musojew und dem Moldawier Victor Sterpu das Nachsehen gegeben hatte. Im Leichtgewicht verlor Samuel Gaßner (-73) seinen Auftaktkampf gegen den Usbeken Inoyat Telmanow und schied vorzeitig aus.
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