Für die Künstlerstadt Gmünd ist dieses Vorhaben wohl ein besonderer Gewinn: Denn eine alte Villa erwacht aus einem 50-jährigen Dornröschenschlaf. Nun will Künstlerin Gerda Kohlmayr (65) dem besonderen Gebäude neues Leben einhauchen.
Die Villa Marienheim wurde 1912 erbaut und steht seither im Besitz der Familie Kohlmayr. Die gebürtige Wienerin Gerda Kohlmayr, die jetzt in Gmünd lebt, verbrachte viel Zeit in ihrer neuen Heimat. „Besonders in diesem Haus meiner Urgroßeltern und Großeltern“, erinnert sich die freischaffende Künstlerin. „Dieses Gebäude ist historisch besonders. Es soll für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und darf keinesfalls verfallen“, gibt sie der „Krone“ Einblicke.
Begegnungsort für Kulturinteressierte
Im Erdgeschoss des Anwesens sollen kleine Ausstellungen, ein Puppentheater, Musik und Lesungen stattfinden. Auch Workshops sowie Freiraum für Textildesign und Textilkunst finden Platz. Und ein Kulturcafé lädt jeden Montag (17 bis 21 Uhr) zum Austausch in Villa und Garten ein. „Es soll ein Treffpunkt für Künstler und Interessierte sowie Gäste werden“, sagt Kohlmayr, die auch einen Verein gründen möchte und Sponsoren und Förderer sucht.
3.8., 14-20 Uhr: Softopening
25.8., 17-20 Uhr: Finissage Porzellan: Altes trifft neues Design
12.-13.9., 11-18 Uhr: Ausstellung Textilkunst im Garten
Außergewöhnlich ist das Obergeschoss. Beim Betreten der verschiedenen Zimmer wird man in die Geschichte der letzten 100 Jahre zurückversetzt. „Der erste Stock soll vorerst als kleines Privatmuseum besucht werden können“, verrät die Gmünderin, die sich jetzt noch mitten in den Vorbereitungen und Renovierungsarbeiten befindet. „Es ist noch einiges zu tun. Das Haus stand ja doch einige Jahrzehnte leer.“ Doch bis zur Eröffnung Anfang August soll die Villa Marienheim, die nach der Urgroßmutter von Kohlmayr benannt ist, in neuem Glanz erstrahlen.
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